Hausener Jugendliche machen sich für Jugendtreff und Sportanlagen stark
Autor: Redaktion
Hausen, Dienstag, 24. Sept. 2019
Der Kreisjugendring Forchheim und das Büro für Jugendarbeit Hausen/Heroldsbach haben zur Beteiligungsveranstaltung "Hausens Zukunft gestalten" eingeladen. Elf Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf...
Der Kreisjugendring Forchheim und das Büro für Jugendarbeit Hausen/Heroldsbach haben zur Beteiligungsveranstaltung "Hausens Zukunft gestalten" eingeladen. Elf Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren aus Hausen und Wimmelbach folgten der Einladung in das Bürgerhaus. Organisiert und durch den Abend geführt wurde die Veranstaltung von der Kreisjugendpflegerin Stefanie Schmitt und dem Jugendpfleger Patrick Peter.
Anwesend waren auch Gemeinderäte sowie der Erste und Zweite Bürgermeister, die den jungen Bürgern als Gesprächspartner zur Verfügung standen. In vier unterschiedlichen Themenecken fand ein reger Austausch statt, wobei die Jugendlichen viele Ideen und interessante Standpunkte mitbrachten. Ziel der Veranstaltung war es, die Kinder und Jugendlichen zu ihren Wünschen und Vorstellungen ihrer Zukunft in Hausen und Wimmelbach zu befragen und dadurch eine attraktive und jugendgerechte Entwicklung ihrer Heimat anzuregen.
Es kamen vielerlei Beispiele zur Sprache, die einerseits Wunschdenken waren, aber andererseits durchaus lebensnah und konstruktiv in den Vordergrund rückten. Es wurde beispielsweise viel über die Möglichkeiten an den vorhandenen Sportplätzen in Hausen gesprochen. So wünschen sich die Kinder und Jugendlichen, dass die Basketballanlage für sie am Nachmittag zugänglich gemacht werden kann. Auch über ein Volleyballfeld und den geeigneten Standort wurde diskutiert. Explizit mehrfach wurde ein Jugendtreff genannt, wo man sich wetterunabhängig treffen kann. Auch die geplante Skateranlage war im Gespräch.
Insgesamt machten die Kinder und Jugendlichen deutlich, dass sie sich in ihrer Heimatgemeinde sehr wohlfühlen und sich durchaus vorstellen könnten, auch in zehn Jahren noch hier zu leben - sofern die Bedingungen (Arbeitsplatz und Wohnraum) ihren Vorstellungen entsprechen.
Als nächster Schritt werden die Ergebnisse von den Fachkräften ausgewertet und Ende des Jahres dem Gemeinderat vorgestellt. Dort könnte auch diskutiert werden, welche Wünsche kurz- und langfristig realisierbar sind. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Bayerischen Jugendring. red