Im dritten Jahr hat sich das "Haßfurter Funkeln" fest im Veranstaltungskalender der Stadt und in den Köpfen der Menschen in der Region etabliert. Dies war an den gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegenen Besucherzahlen abzulesen, wie die Stadt dieser Tage informierte. An jedem der fünf Abende - mit diesmal fünf geöffneten Höfen und zwei Zusatzprogrammen am Landratsamt Haßberge und im Mehrgenerationenhaus - besuchten mehrere Hundert Gäste die Haßfurter Innenstadt. Komplettiert wurde das teils besinnliche und teils unterhaltsame Angebot im Dezember 2019 durch die täglichen Stationen des begehbaren Adventskalenders, der vom ökumenischen Verein "Bibelwelten" organisiert wurde. Hinzu kam das erstmals eingerichtete "Winterdorf" am Gasthaus "Lokwerk", das bis zum 6. Januar 2020 geöffnet blieb.

Der Grund für die fast flächendeckende Aufmerksamkeit für das "Haßfurter Funkeln" waren laut Stadt zum einen die Versendung der Programmhefte in alle Haushalte des Stadtgebiets, zum anderen eine gute Print- und Online-Präsenz, Mundpropaganda und große Banner an den Einfallsstraßen der Stadt. Auch auswärts hatte sich die Veranstaltungsreihe offenbar herumgesprochen, denn es kamen überdurchschnittlich viele Menschen aus benachbarten Städten und Gemeinden sowie Geschäftspartner und Mitarbeiter ortsansässiger Firmen.

Der Stadtmanager Marc Heinz hatte in Zusammenarbeit mit den Betreibern der fünf Höfe (Altstadthotel, "Bassanese", Ratskeller, "Stehverkert" und Weinhaus Schaffner) ein umfangreiches Programm zusammengestellt. 26 Künstler und Musikgruppen sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen und gute Unterhaltung. Jeder Hof war individuell geschmückt und bot Abwechslung an größtenteils selbst gemachten Speisen und Getränken. Die beiden kulinarischen Stadtführungen mit Nachtwächter Detlef Hauck an den Freitagabenden im Veranstaltungszeitraum kamen sehr gut an und waren - begrenzt auf 20 Teilnehmer - bereits im Vorfeld schnell ausgebucht. Die schriftliche und mündliche Resonanz der Besucher im Nachgang fiel durchweg positiv aus.

Schöne Atmosphäre

"Es freut mich sehr, dass sich die Idee des Stadtmarketings, das ,Haßfurter Funkeln' ins Leben zu rufen, so positiv weiterentwickelt hat und inzwischen die gesamte Adventszeit prägt", kommentierte Stadtmanager Marc Heinz den erfolgreichen Verlauf. Neben vielen Stadträten besuchte an drei Abenden auch Bürgermeister Günther Werner "das Funkeln" und lobte die lockere und gelöste Atmosphäre, die der Stadt guttue.

"Insbesondere das letzte Wochenende vor Weihnachten kristallisiert sich als Treffpunkt gerade auch für viele junge Haßfurter heraus, die anlässlich der Festtage in die Heimat zurückkehren", freute sich der Stadtmanager. Auch am Gewinnspiel nahmen dank zahlreicher attraktiver Preise wesentlich mehr Höfebesucher teil als im Vorjahr. 20 Sponsoren stellten Preise im Gesamtwert von knapp 2500 Euro zur Verfügung und knapp 150 Personen gaben ihre Höfepässe ausgefüllt ab. Dass es sich lohnt, am Gewinnspiel teilzunehmen, beweisen 56 glückliche Gewinner.

Sie wurden im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung dieser Tage ins Haßfurter Rathaus eingeladen, wo Bürgermeister Werner den Erschienenen die Preise persönlich überreichte. Er dankte den Hofbetreibern ausdrücklich für ihr Engagement und hofft, dass im kommenden Advent wieder einige schöne Höfe für die Veranstaltung zur Verfügung stehen.

Zum "Haßfurter Funkeln" gehörte außerdem der Verkauf von individuell mit Logo versehenen goldenen Weihnachtsmützen und blinkenden Kinder-Strickmützen für einen guten Zweck. Der Erlös von 480 Euro, inklusive einer Spende der Raiffeisen-Volksbank, kommt Kindern aus sozial schwächeren Familien zugute. Diese erhalten kleine "Stipendien" für die Ferienkunstwoche des Mehrgenerationenhauses im Sommer (31. August bis 4. September). Unter fachkundiger Leitung des Künstlers Andreas Neunhoeffer von der Faber-Castell.Akademie Nürnberg findet seit 2011 die Ferienkunstwoche im Mehrgenerationenhaus statt. Kinder und Jugendliche lernen unterschiedliche Mal- und Zeichentechniken kennen, gehen auf Phantasiereisen und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. red