Trotz des wenig frühlingshaften Wetters werden Fachkräfte gesucht

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Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Haßberge im März 2026 gesunken. 1769 Menschen waren arbeitslos gemeldet, sieben Personen weniger (-0,4 Prozent) als im Februar, aber 146 Personen bzw. 9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote betrug laut Arbeitsagentur 3,6 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,3 Prozent.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 544 Personen arbeitslos. Davon kamen 218 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 541 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 198 eine Erwerbstätigkeit auf.

In der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung lag die Arbeitslosigkeit bei 1146 Personen (29 Personen weniger als im Vormonat, aber 182 Personen mehr als vor einem Jahr).

Beim Träger der Grundsicherung (Jobcenter) waren 623 Arbeitslose registriert (22 Personen mehr als im Vormonat, aber 36 Personen weniger als im Vorjahr).

Durch das Jobcenter wurden 35 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt, bewertet die Lage auf dem Arbeitsmarkt wie folgt:

Später Frühling, stabiler Markt

„Die Meldungen aus der Industrie verunsichern, doch die Arbeitsmarktzahlen für März senden eine vorsichtige Entwarnung. Trotz des wetterbedingt spät einsetzenden Frühjahrs und schwieriger Rahmenbedingungen suchen viele Betriebe weiterhin händeringend nach Fachkräften. Diese hohe Grundnachfrage stabilisiert den Markt und sorgt dafür, dass die Arbeitslosigkeit trotz Gegenwind leicht rückläufig ist.“

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt ( Stadt Schweinfurt , Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt) im März 2026 gesunken. 9924 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 299 Personen weniger (-3 Prozent) als im Februar, aber 245 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,9 Prozent.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2668 Personen arbeitslos. Davon kamen 1022 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2948 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1022 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 755 Stellen wurden im März neu gemeldet (neun weniger als im Vormonat, aber 25 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen „sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4398 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. red