Die Absprache mit den Hilfsorganisationen erfolgte per Videokonferenz. Nun ist laut Bürgermeister Jürgen Hennemann abgeklärt, dass die Stadt Ebern am heutigen Dienstag sowie am Donnerstag mit weiteren Corona-Teststationen startet.

Neue Teststationen der Stadt sind die Bundeswehrturnhalle in der ehemaligen Kaserne jeweils am Dienstag, 18 bis 20 Uhr (laut Hennemann ausweitbar, eventuell bald auch donnerstags), sowie in Jesserndorf das Haus der Dorfgemeinschaft, jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr. In Jesserndorf seien auch Testangebote am Freitag und Sonntag vorstellbar, meldet der Bürgermeister .

Mit den Öffnungszeiten des Schnelltestzentrums des Kreises in der städtischen Turnhalle würden damit alle Tage der Woche abgedeckt, so Hennemann. Das Testzentrum in der Turnhalle hat nämlich am Montag, Mittwoch, Freitag (jeweils 10 bis 18 Uhr) und am Sonntag (10 bis 15 Uhr) geöffnet.

„Mit dem Angebot soll zunächst den Bürgern im Stadtgebiet die Möglichkeit gegeben werden, gültige geforderte Schnelltests für den Besuch der Friseure und körpernahe Angebote für jeden Öffnungstag zu erhalten. Damit unterstützen und ergänzen wir in Ebern das Testzentrum des Landkreises in der städtischen Turnhalle an deren bisherigen Schließtagen“m erklärt der Eberner Bürgermeister .

Die neue Teststation in der ehemaligen Bundeswehrturnhalle (Gewerbegebiet Kaserne) betreibt die DLRG Ebern mit ehrenamtlichen Kräften. Die Teststation in Jesserndorf im Haus der Dorfgemeinschaft federführend die Feuerwehr Jesserndorf mit Unterstützung der Jesserndorfer Ortsvereine.

In diesen beiden Teststationen sollen den Angaben zufolge Erfahrungen gesammelt werden, um diese Erkenntnisse auf andere mögliche Stationen zu übertragen und die Testungen zeitlich, je nach Bedarf, auszuweiten. „Wir sind damit gerüstet, wenn mehr verpflichtende Tests zum Besuch von Einrichtungen, Geschäften oder später mal Gaststätten oder Biergärten und Veranstaltungen gefordert werden“, sagt der Bürgermeister .

Vorbereitet wird auch ein mobiles Team von Rotem Kreuz und Feuerwehr, das für Einsätze bei Veranstaltungen und Testungen mit Helfern vor Ort in den Stadtteilen der Stadt bereitsteht. Der Einsatz soll nach Absprache erfolgen.

Auf einen Aufruf der Stadt hin haben sich etliche Helfer für die Testungen gemeldet, die teilweise bereits geschult wurden. Aber auch für Organisationsaufgaben liegen Meldungen von Freiwilligen vor. Sie werden bei Bedarf von der Verwaltung kontaktiert.

Der Bürgermeister lobt dieses Engagement und hofft auf weitere Unterstützung: „Über weitere Rückmeldung würden wir uns freuen“, sagt Hennemann.