Behandelt wurde bei der Gemeinderatssitzung am Montag ein etwas futuristisches Bauvorhaben . Nun liege ein detaillierter Plan vor, alle Anlagen seien vollständig, sagte Bürgermeister Helmut Dietz ( SPD ). Alle bisherigen Rechte für den Hinterlieger blieben gewahrt. Gemeinderat Robert Bohla ( CSU ) sagte: „Ich sehe kein Hindernis, auch wenn es ein etwas anderer Baustil ist, aber es gibt ja schon viele Baustile, die nicht typisch fränkisch sind.“ Das Gremium stimmte dem Bauantrag einstimmig zu.

Nach der Sitzung äußerten sich die Nachbarn (Hinterlieger) und klagten, dass Bürgermeister Helmut Dietz in der Sitzung nicht ein Wort darüber verloren habe, dass sie komplett gegen das Bauvorhaben seien. Ihre Einwände richteten sich im Wesentlichen gegen mögliche Beeinträchtigungen und Auswirkungen auf das „bewohnte Denkmal Alte Mühle“ und gegen die Überbauung eines öffentlichen Weges. Ferner hätten sie Sorge, dass Abstandsflächen nicht eingehalten würden. Bemüht wurden von den Beschwerdeführern auch ein Mitglied der Fachjury „Unser Dorf hat Zukunft“ und ein Rechtsanwalt, die sich im Wesentlichen gegen das geplante Bauvorhaben aussprachen. „Wir werden wohl klagen“, sagte die Bewohnerin des hinter dem Bauvorhaben liegenden Anwesens.

Die Gemeinde beteiligt sich an der Ausschreibung des Landkreises für die Anschaffung von Luftreinigern für Grundschule und der Kindertagesstätte. „ Luftfilter sind wohl eine Voraussetzung, um Präsenzunterricht durchführen zu können“, sagte Bürgermeister Dietz. Auf die Gemeinde kommen 32 961 Euro an Kosten zu, aber pro Klassenzimmer gibt es einen Zuschuss von 1750 Euro.

Gemeinderätin Stefanie Bobrich ( SPD ) wurde auf eigenen Antrag wegen beruflicher Veränderung und Wegzug von ihrem Mandat vom Gemeinderat entbunden. Ein Listennachfolger wird von der Verwaltung informiert. hw