Irans Regime täuscht die Welt
Autor: Fränkischer Tag
, Dienstag, 07. Juli 2026
Die iranische Führung versucht, mit der Massenbeteiligung an der mehrtägigen Trauerfeier für den getöteten Regimechef Ali Chamenei eine breite Unterstützung der Bevölkerung für ihre Herrschaft vorzutäuschen. Doch die Islamische Republik dürfte nach dem Ende der Feiern schnell von der Wirklichkeit eingeholt werden. Das Regime ist korrupt, die Wirtschaft liegt am Boden, Hass
auf Amerika und Israel lenken davon ab, dass die theokratische Diktatur keine Zukunftsperspektiven zu
bieten hat.
Die Führung präsentierte sich als Sieger über USA und Israel – doch der neue Staatschef Modschtaba Chamenei fehlte. Er blieb dem Trauerzug für seinen eigenen Vater fern, weil er Angst hatte, von Israel getötet zu werden. Chamenei regiert seit vier Monaten, ist bisher aber nicht gesehen worden. Der Iran hat keine nennenswerte Luftabwehr mehr, sein Sicherheitsapparat ist vom israelischen Geheimdienst Mossad unterwandert.
Teheran setzt militärische Druckmittel und wirtschaftliche Erpressung wie die Kontrolle über die Straße von Hormus ein, um seine Macht im Nahen Osten zu festigen.
Doch solange die Führung einen Großteil der Bevölkerung gegen sich hat, bleibt der Iran trotz seiner Größe und seines Öl- und Gasreichtums ein Koloss auf tönernen Füßen. Daran ändern auch die Massen bei den Trauerfeiern nichts.