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Geschichte der Bamberger Gärtner kennengelernt


Autor: Fränkischer Tag

Haßfurt, Sonntag, 28. Juni 2026

Fasziniert folgten die Haßfurter Besucher bei der Führung den Worten von Stephanie Eißinger.


Vor kurzem besuchte der Stadtverband für Gartenbau und Landespflege mit Vorsitzender Manuela Baur an der Spitze die Nachbarschaft.

Im Gärtner- und Häckermuseum in Bamberg eröffnete die wissenschaftliche Leiterin Stephanie Eißinger einen prägenden Teil der Bamberger Stadtgeschichte . Denn Bamberg ist die Stadt der Gärtner und Gemüseanbauer.

Die 20 Haßfurter faszinierte dieses einzigartige Freilandmuseum im Herzen der Bamberger Altstadt mit Haus, Hof und großer Gartenfläche. Es zeigt die Lebens- und Arbeitswelt der Gärtner und Häcker in früheren Tagen.

Besonders beeindruckend war der liebevoll gepflegte Hausgarten mit Gemüsesorte, vielfältigen Kräutern und Obst. Wie der Boden und die Pflanzen bearbeitet wurden, das zeigten die historischen Werkzeuge.

Seit dem Mittelalter wird in Bamberg urbaner Gartenbau betrieben, und da das teilweise bis heute der Fall ist, wurden die innerstädtischen Gartenflächen zu einem Teil des Unesco-Welterbes „Altstadt von Bamberg“ erklärt.

Die Nutzung der Flächen durch gärtnerische Betriebe ist seit dem 14. Jahrhundert im zentralen Stadtgebiet nachweisbar und dauert bis heute an. Diese Gärtnerkultur ist Immaterielles Kulturerbe. Beflügelt durch diese Eindrücke kehrten die Haßfurter nach Hause zurück. Brigitte Krause