In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Steffen Kropp ( SPD ) die Grobplanung für eine Urnenanlage im Friedhof von Rentweinsdorf vor. Ziel sei hier die Bestattung biologisch abbaubarer Urnen, eine Grabstelle werde maximal zwei Urnenplätze haben. Insgesamt sollen circa 50 Grabstellen entstehen. Die Grabstellen würden pflegefrei angeboten, so dass die Angehörigen keinen Aufwand betreiben müssten, sagte Kropp und hatte einen wichtigen Hinweis: „Auf den Grabplatten selbst dürfen keine Grabgaben liegen, es sei denn zum Beispiel bis zu sechs Wochen nach der Bestattung .“ Zur Regelung der Bestattungen müssten die Friedhofs- und die Gebührensatzung angepasst werden. Die Pflege der geplanten Urnengrabanlage müsse durch den Bauhof übernommen werden, werde aber auf die Nutzer der Grabstellen umgelegt. Zwei Varianten wurden vorgestellt, ein rechteckiges Urnenfeld und eine kreisrunde Anlage. Die Gemeinderäte favorisierten die kreisrunde Urnenanlage, weil der Kreis die „Unendlichkeit“ symbolisiere. Der Kreis soll auf einer ebenen Wiesenfläche angelegt und von vier Bäumen eingerahmt werden. Die Grabstellen sind etwa 45 mal 45 Zentimeter groß. Die Kosten für diese Variante werden auf 21 500 Euro geschätzt, ohne die Kosten für den Bauhof . Bei zwei Gegenstimmen beschloss das Gremium, diese kreisrunde Variante anzulegen. Ein detailliertes Angebot soll noch eingeholt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Satzung entsprechend anzupassen.

Feldgeschworene gesucht

Der Feldgeschworene Karl Martin hatte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt mitgeteilt. Damit wären nur noch zwei Feldgeschworene aktiv, weil auch Heinrich Schleicher und Friedrich Schlaug ihren Rücktritt eingereicht haben und Sebastian von Rotenhan durch seinen Wegzug nicht mehr verfügbar ist. Bürgermeister Kropp berichtete, er habe Rücksprache mit dem Landratsamt gehalten mit dem Ergebnis, dass es mindestens vier Feldgeschworene sein müssten. Die Verwaltung möge Werbung machen. Wer volljährig ist und sich für dieses Ehrenamt interessiert, kann sich bei der Gemeinde melden.

Hundesteuer wird erhöht

Wie der Gemeinderat beschloss, wird die Hundesteuer erhöht, und zwar für den ersten Hund von 20 auf 30 Euro, für den zweiten Hund von 40 auf 50 Euro und für Kampfhunde von 300 auf 330 Euro. gg