Ermershausen  — Das Sportheim soll künftig als Veranstaltungszentrum der Gemeinde fungieren. Momentan baut die Sportvereinigung eine überdachte Terrasse an. Geplant sei, dass nach der Fertigstellung das Gebäude für Privat- und Firmenfeiern oder Versammlungen der Gemeinde zu nutzen, sagte Bürgermeister Günter Pfeiffer bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Für den Bau des Dachstuhls hat der Verein Kiefern-holz im Wert von 440 Euro aus dem Gemeindewald erhalten.

Da die geplante Bürgerversammlung coronabedingt entfällt, gab Pfeiffer Informationen bekannt. Der geplante Funkmast auf dem ehemaligen Spielplatz konnte laut Telekom noch nicht errichtet werden, weil die Genehmigung des Landratsamtes fehlt.

Im Baugebiet „Belzig“ sei die Planung der Straße „Wildenberger Ring“ abgeschlossen. Ein Regenrückhaltebecken müsse dort noch gebaut werden.

In den letzten Wochen mussten zwei Wasserrohrbrüche mit starkem Wasserverlust in der Birkenfelder Straße beseitigt werden. Die Schäden ereigneten sich jeweils am Wochenende. Pfeiffer bedankte sich für die rasche Schadensbehebung.

Die Gemeinde werde sich zusammen mit der evangelischen Landjugend am „1000-Bäume-Projekt“ des Landkreises beteiligen. Die klimaresistenten Bäume und Sträucher sollen auf einer gemeindeeigenen Fläche zwischen dem Radweg und dem Rehberg gepflanzt werden. Der Obst- und Gartenbauverein habe klimaresistente Bäume an den Kellern der „Kohlplatte“ sowie in der Pfarrgasse am Schulsteg gepflanzt. Auch am Buswartehäuschen will die Gemeinde einen Baum pflanzen.

Neue App

Die Pilotphase der Ermershäuser App sei gut angelaufen. Die Bürger sollen demnächst über dieses Instrument informiert werden. Die Gemeinderäte Tim Kachel und Alexandra Eiring betreuen die App.

Die Neugestaltung des Umfelds am Feuerwehrgerätehaus konnte noch nicht beginnen, da vorab noch die bauliche Erweiterung geklärt werden müsse, so Pfeiffer. Mit den Verantwortlichen der Feuerwehr müsse eine Lösung gefunden werden.

Aus nicht-öffentlichen Beschlüssen gab der Bürgermeister Folgendes bekannt: Die Erdverkabelung in der Doktorgasse steht noch aus, da es laut Bayernwerk derzeit keine Firma gebe, die die Arbeiten ausführt. Die Kosten belaufen sich auf 12 899 Euro. Das Gremium beschloss in seiner letzten Sitzung die Anschaffung eines Luftreinigungsgeräts für den Raum der Hausaufgabenbetreuung im „Haus Karin“ für 3774 Euro. Der Bürgermeister wurde beauftragt, einen Zuschussantrag einzureichen, um die staatliche Förderung in Höhe von 1750 Euro zu erhalten.