Der Fuhrpark des städtischen Bauhofes war Thema in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Größtes Sorgenkind hierbei: Ein Unimog aus dem Jahr 2004, der repariert werden müsste, aber nur noch 20 000 Euro wert ist. Deswegen sprach sich Bauamtsleiter Dirk Hochberger dafür aus, einen Lkw mit Ladekran und Winterausrüstung zu kaufen. Dieser sei in der Anschaffung günstiger als ein Unimog und flexibler einsetzbar. Die Investitionskosten kalkulierte er mit 250 000 Euro. Der Stadtrat war einstimmig der Auffassung, dass das Projekt angegangen werden sollte.

Dirk Hochberger hatte aber noch mehr Wünsche. Für den Stadtwald müsste dringend ein "Forst-Wald-Schlepper" angeschafft werden - Kosten: etwa 115 000 Euro. Das Multicar müsste durch einen allradgetriebenen Pritschentransporter ersetzt werden - Kosten 42 000 Euro. Ein Autoanhänger (9000 Euro), ein Aufsitzmäher (38 000 Euro) und diverse Kleingeräte (6000 Euro) kommen hinzu. Ausgeliefert wird demnächst der 2020 bestellte Transporter - Kosten rund 30 000 Euro. Für 2022 meldete Hochberger bereits an, dass er eine neue Kehrmaschine brauche - Kosten 144 000 Euro. Zusammen mit Investitionen am Bauhofgebäude kämen auf die Stadt heuer und 2022 Kosten in Höhe von rund 654 000 Euro zu. Ob diese Maschinen und Fahrzeuge tatsächlich angeschafft werden können, hängt an den Haushaltsberatungen. Kämmerer Michael Fischer gab hier bereits ein Ziel aus: "Ich werde versuchen, ohne eine neue Kreditaufnahme auszukommen." Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) meinte zusammenfassend: "Wir haben nicht den allerneuesten Fahrzeugbestand."

Der Stadtrat vergab einstimmig den Auftrag zum Bau der Erschließungsstraße für das Baugebiet "Am Fuchsberg" im Neubaugebiet in Breitenau. Die Arbeiten sollen im April abgeschlossen sein. Für die Grundstückseigentümer heißt dies, dass ihnen demnächst ein Bescheid über die zu tragenden Erschließungskosten zugestellt wird. mr