Es ist immer wieder fantastisch, wenn an der Friedrich-Baur-Grundschule ein Theaterstück eingeübt wird. Das Ergebnis war ein Stück, das sowohl junge als ältere Besucher an den beiden Theaterabenden in der Stadthalle begeisterte. Die Kinder der Schulspiel AG "Kuno-Kunterbunt" hatten das selbstverfasste Märchenstück "Der Zauberspiegel" ausgesucht.

Unter der Leitung von Georgia Lauterbach, Christine Eschenbacher und Jutta Ankenbrand-Thiem zeigten die Schulspielkinder beeindruckende schauspielerische Leistungen. Die Kinder hatten Fantasie, Träume und Kreatives, aber auch viel Herzblut und Ernsthaftigkeit eingebracht.

Texte, Tänze und Szenen mussten geprobt werden. Passende Lieder und Musik wurden ausgesucht und aufwändige Kostüme geschneidert. Auch die Bühnendekoration genügte höheren Ansprüchen.

"Aber ohne die Eltern würde nichts gehen", weiß Susi Krauß. Beim Erstellen der Kulissen und der Projektionsleinwand, dem Auf- und Abbau der Kulissen für die Szenen, aufwändigem Schminken sowie dem An- und Ausziehen hinter der Bühne leisteten sie großartige Arbeit.

Und der Elternbeirat sorgt für Snacks und gekühlte alkoholfreie Getränke. Groß war die Freude, dass die Katholische Kirchenstiftung das Theaterspiel mit 150 Euro unterstützte.

Das selbstgeschriebene Stück "Der Zauberspiegel" brachte auch das nötige Lokalkolorit mit. Beim Forscher James Bonner herrscht das totale Chaos. Geldsorgen, die Mutter eine Geheimagentin und schon über vier Jahre außer Haus: Die Wünsche der Kinder Paul und Lara scheitern schon dabei, dass der schrullige Forscher statt Pfannkuchen ungenießbaren Fantakuchen serviert. Zu allem Überfluss will sich auch noch die böse Morgana, die sich als Hexe entpuppt, in die Familie einschleichen. Der Gipfel sind zwei Damen, die vorbeikommen und mit dem Jugendamt drohen. Einzig der "Dalmatinerhund Spottie" der durch einen "Hundesprechsaft" des Forschers reden kann, scheint klare Gedanken zu haben ...