Gibt es denn keine Hunde und Katzen?
Autor: Redaktion
Köslau, Dienstag, 01. Mai 2018
Leserbrief zu unserem Artikel "Eröffnung ist am 12. Mai geplant" über das neue Tierheim bei Zell: Warum muss auf den Wegweisern (Bild) "Dogs" und "Cats" stehen. Gibt es in Deutschland keine "Hunde" un...
Leserbrief zu unserem Artikel "Eröffnung ist am 12. Mai geplant" über das neue Tierheim bei Zell:
Warum muss auf den Wegweisern (Bild) "Dogs" und "Cats" stehen. Gibt es in Deutschland keine "Hunde" und "Katzen", beziehungsweise sind die Besucher alle Ausländer, die nicht Deutsch verstehen? Oder können die Tiere nur Englisch?
Mir fällt schon lange auf, dass das Deutsche in der Öffentlichkeit durch ein wenig authentisches (D-)englisch ersetzt wird. Um nur einige Beispiele zu nennen: Was ist ein hairshop (kann man da Haare kaufen?), was ein backshop (ein Geschäft im Hinterhof?), ein truckwash (alle Lkw-Fahrer sprechen nur englisch?)?
In einer Anzeige las ich, dass man ein portables Radio kaufen könne. Erstens müsste es bestenfalls portable (ohne "s") heißen und zweitens würden die meisten, vor allen Dingen ältere Leute, es besser verstehen, wenn es ein "tragbares" Radio heißen würde.
Ich kann verstehen, dass man in der Wirtschaft für viele Ausdrücke englische verwendet, weil man in der globalen Welt tätig ist. Im täglichen Leben der Deutschen aber ist es fehl am Platz. Die Franzosen sind uns da weit voraus, sie halten ihre Sprache "sauber".
Ferner äußert sich der Autor zum Artikel "Im Badesee lauert Gefahr", ebenfalls in der Ausgabe am 1. Mai:
Herr Flegel gibt in seinem Kommentar theoretisch niemandem die Schuld. Aber weiter im Text wird nur über den Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung/Landwirtschaft berichtet. Er lässt erkennen, dass die Antibiotika in den Gewässern der Landwirtschaft zuzuschreiben sind und damit ist natürlich die Landwirtschaft der Hauptverursacher der Resistenzbildungen. Die Grafik sagt, dass der Einsatz der Antibiotika in der Landwirtschaft um 55,5 Prozent seit 2011 zurückgegangen ist. Im Artikel wird erwähnt, dass weltweit 350 000 Tonnen Antibiotika verbraucht werden. Es wäre interessant gewesen, wenn die verbrauchte Menge in der Humanmedizin auch erwähnt worden wäre. So aber sind es nur Zahlen, die Verärgerung und Missmut erzeugen (immer die Landwirtschaft!)
Fritz Haseloff
Köslau