Um die Einsatzbereitschaft der Wehren aufrechtzuerhalten und dem Nachwuchsmangel entgegenzuwirken, haben sich kürzlich die Feuerwehren Leutendorf und Horb zu einer gemeinsamen Wehr zusammengeschlossen. Die Führungsmannschaft setzt sich aus beiden Wehren zusammen und Kommandant Thomas Puff blickt nun wieder in eine gute Zukunft mit der Feuerwehr Leutendorf-Horb.

Bürgermeister Hans-Peter Laschka begrüßte die Angehörigen der beiden Wehren und freute sich, dass die Aktiven und Vereinsmitglieder diesen Schritt wagten. Etwa ein Jahr hat es gedauert, bis alle notwendigen Satzungsänderungen und sonstigen organisatorischen Überlegungen durchgeführt werden konnten. Der Gemeinderat der Marktgemeinde unterstützte dieses Vorhaben und stimmte einer Auflösung beziehungsweise der Neugründung einer Feuerwehr zu.

Der Geschäftsstellenleiter Stephan Urban erläuterte die neue Satzung des Vereins und führte gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Peter Laschka die Wahlen im Verein Feuerwehr Leutendorf-Horb durch.

Hier übernahm Steffen Knauer das Amt des Vorsitzenden und Markus Schindler den Posten des Stellvertreters. Klaus Schmidt wird künftig die Kassengeschäfte führen, und Martin Puff übernahm das Amt des Schriftführers. Die Versammlung wählte Frank Reißenweber und Florian Puff zu Beisitzern und Andreas Richter und Ralf Bauer zu Kassenprüfern.

Katja Schneider, Adrina Schmidt, Jan Vierneusel und Benni Köppe bilden künftig den Vergnügungsausschuss.

Neuer Kommandant

In der Dienstversammlung mit Wahlen der aktiven Feuerwehrmänner und -frauen galt es, den Kommandanten der neuen Wehr zu finden. Er wird künftig die Geschicke der Wehr an zwei Standorten leiten. Die Ausrüstungsgegenstände bleiben in den bisherigen Gerätehäusern, um jederzeit eine schnelle Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bevölkerung gewährleisten zu können. Thomas Puff, bisheriger Kommandant der Feuerwehr Horb, ist jetzt Leiter der Wehr Leutendorf-Horb und Heiko Schwämmlein aus Leutendorf ist sein Stellvertreter.

Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck dankte den Aktiven für diesen Schritt, der sicherlich nicht leicht gefallen ist. Der neuen Führung im Verein wie auch in der aktiven Mannschaft wünschte er alles Gute und ein stets unfallfreies Arbeiten.

Möge dieser Zusammenschluss auch ein Signal an die Bevölkerung sein, sich mehr bei den Feuerwehren zu engagieren und für die Allgemeinheit einen wichtigen Dienst zu leisten. red