Gemeinderat sagt Ja zum Bürgerbegegnungshaus
Autor: Redaktion
Marktleugast, Dienstag, 25. Februar 2020
In einer Sondersitzung des Gemeinderats am Montag befasste sich das Gremium mit der Planung des Bürgerbegegnungshauses in der Kulmbacher Straße 7. Tino Heß vom Kulmbacher Architekturbüro Juli beantwor...
In einer Sondersitzung des Gemeinderats am Montag befasste sich das Gremium mit der Planung des Bürgerbegegnungshauses in der Kulmbacher Straße 7. Tino Heß vom Kulmbacher Architekturbüro Juli beantwortete vor der Beschlussfassung Fragen der Ratsmitglieder.
Fünf Sprechzimmer
Das neue Zentrum im Ortskern beinhaltet im Erdgeschoss eine Bibliothek, die auch als Lesecafé genutzt werden kann, sowie Technikraum und WC-Anlagen. Im Obergeschoss befinden sich der Begegnungsraum, ein Jugend- und Seniorenzimmer sowie ein Multifunktionsraum und ein Archiv. Des Weiteren wurde im Obergeschoss auch eine Garderobe, eine Aufwärmküche sowie das rollstuhlgerechte WC angeordnet.
In der Arztpraxis sind fünf Sprechzimmer, ein Labor sowie ein Notfall-EKG-Raum vorgesehen. Die Gesamtbaukosten betragen 2 536 000 Euro. Das Gebäude soll nach 18 Monaten stehen.
Es wurden verschiedene Bebauungsvarianten untersucht. Die Anordnung parallel zur nördlichen Grundstücksgrenze berücksichtigt die beabsichtigte vorgelagerte Platzgestaltung mit einem zusätzlichen Angebot an Stellplätzen für Besucher, so der Architekt. Auf dem Vorplatz sollen in Zukunft Gemeindefeste stattfinden können.
An der fußläufigen Verbindung vor dem Gebäude befindet sich der Eingangsbereich. Diese Achse verbindet die beiden Enden des "Unteren Angers". Von Osten aus ist ein barrierefreier Zugang des Vorplatzes und des Eingangsbereichs möglich. Begegnungszentrum und Ärztehaus erreicht man über separate Eingänge, heißt es in der Beschreibung von Architekt Tino Heß.
Beide Nutzungsbereiche wurden barrierefrei/rollstuhlgerecht geplant. Ein rollstuhlgerechter Aufzug im Begegnungszentrum erschließt das Obergeschoss.
Auf dem Grundstück hatte sich bis circa Mitte 2019 ein seit mehreren Jahren leerstehendes Gebäude befunden, das als Wohnhaus und Naturheilpraxis genutzt worden war. Das zweigeschossige Wohngebäude war teilunterkellert und hatte in Teilen durch den jahrelangen Leerstand und einen fehlenden Bauunterhalt zahlreiche Schäden.