Recht oft geht es in Gemeinderatssitzungen in Maßbach um Bauangelegenheiten. Auffallend ist auch, dass viele Antragsteller nicht aus der Marktgemeinde, sondern aus umliegenden Gemeinden kommen.

In der Straße An der Centleite soll ein Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung und einer Doppelgarage gebaut werden, die Antragsteller kommen aus Niederwerrn. In der Sonnenstraße im Ortsteil Weichtungen soll ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage entstehen, die Bauherren kommen aus Niederlauer. Ein Haus in der Dr. Benckiser-Straße soll eine Terrassenüberdachung bekommen, außerdem soll ein Gartengerätehaus gebaut werden. In der Hauptstraße im Ortsteil Poppenlauer sind eine Verandaüberdachung und ein Geräteschuppen geplant. Im Schlehenweg in Maßbach soll eine Garage gebaut werden. Ohne lange Diskussionen stimmte der Marktgemeinderat zu und genehmigte soweit nötig, Abweichungen von den Vorschriften.

Im Rahmen des kommunalen Förderprogramms zur Durchführung privater Baumaßnahmen aus dem Jahr 1995 genehmigte der Marktgemeinderat eine Förderung von 4829 Euro zur Erneuerung der Dachrinne, der Fallrohre und der Windbretter an einem Gebäude in der Bäckergasse im Ortsteil Maßbach. Dieses Programm wird zu 60 Prozent vom Freistaat finanziert, den Rest trägt die Gemeinde. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der anrechenbaren Kosten, maximal 5100 Euro. Voraussetzung ist, dass die Bestimmungen der Gestaltungssatzung der Gemeinde eingehalten werden und dass das Bauvorhaben im Geltungsbereich der Sanierungssatzung liegt. Wichtig auch: Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Der Marktgemeinderat genehmigte auch einen Zuschuss aus dem Förderprogramm der Allianz SWOL (Schweinfurter Oberland) für Investitionen zur Innenentwicklung zur Beseitigung eines Leerstandes.

In der Schweinfurter Straße im Ortsteil Volkershausen soll ein Gebäude saniert und für Wohnzwecke hergerichtet werden, das mindestens ein Jahr leer steht und vor mindestens 50 Jahren errichtet wurde. Die förderfähigen Kosten betragen 80 000 Euro, die Förderung zehn Prozent, maximal 10 000 Euro. In diesem Fall genehmigte der Marktgemeinderat also 8000 Euro.