Gegenseitiges Geben und Nehmen
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Coburg, Montag, 03. Dezember 2018
Zehn Mannschaften bestritten in Sonneberg einen außergewöhnlichen Wettbewerb. Fußballer mit körperlichen oder geistigen Behinderungen wurden dabei erfolgreich integriert. Wir sprachen mit Trainer Sebastian Deringer.
Zu einer Sportveranstaltung der etwas anderen Art lud der FC Sonneberg 04 am ersten Adventswochenende ein. In der SBBS Sporthalle traten thüringische und oberfränkische Mannschaften gegeneinander an. Das Besondere dabei war, dass der FC FED OLE aus Coburg mit zwei Teams am Start war, also mit Mannschaften, in denen Kinder mit Handicap spielen. Die JFG Rödental II wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um uns mit Sebastian Deringer, dem Trainer des FC FED OLE Coburg zu unterhalten.
Hallo Herr Deringer, Sie sind einer der Trainer des FC FED OLE. Was genau für einen Verein betreuen Sie?
Welche Ziele und Visionen verfolgen Sie mit diesem Betreuungsangebot?
Wir möchten genau diese Kinder und Jugendlichen, die in zwei Teams bei uns trainieren, so nah wie möglich an die schöne Sportart Fußball heranführen. Für die Kinder ist das ganz sicher ein echter Fußballverein. Für uns als Trainer und Betreuer eine besondere Herausforderung und Verantwortung, der wir uns gerne stellen. Unser Angebot soll so romantisch sein, wie es in den Köpfen unserer Kindheit verankert war. Wir betreiben gemeinsam einen Sport, Zusammenhalt ist wichtig, das Leben in einer Gemeinschaft, in der man gemeinsam siegt oder verliert.
Sie und ihr Team sind ja weit mehr als nur Trainer.