Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtet am Sonntag, 18. April, um 13 Uhr in Berlin die zentrale Gedenkfeier für alle seit

Beginn der Corona-Pandemie Verstorbenen aus. Gemeinsam mit den anderen Verfassungsorganen möchte der Bundespräsident damit ein Zeichen setzen, dass wir als Gesellschaft aller Menschen gedenken, die in diesem Zeitraum gestorben sind. Das Gedenken ist auch den Hinterbliebenen gewidmet, die ihre Angehörigen beim Sterben nicht begleiten durften und denen wichtige und trostspendende Rituale der Trauer nicht möglich waren.

93 Schicksale

Die Stadt Bad Kissingen gedenkt am 18. April im Stillen und mit Beflaggung der städtischen Gebäude mit Trauerflor sowohl der 34 Toten aus Bad Kissingen, die am Corona-Virus gestorben sind, als auch aller weiteren Bürgerinnen und Bürger, die die Stadt seit März 2020 durch Todesfälle verloren hat. Auch der Landkreis gedenkt der Opfer der Pandemie, teilt das Landratsamt Bad Kissingen mit. Seit deren Beginn sind hier 93 Bürgerinnen und Bürger in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. "Das sind 93 Schicksale, hinter denen Familien und Freunde stehen, die ihre Liebsten verloren haben und um sie trauern", sagt Landrat Thomas Bold. "Als wäre das nicht schon schmerzlich genug, hat die Pandemie allgemein das Abschiednehmen erschwert: Durch die Beschränkungen war und ist dies oft nur im kleinsten Kreis möglich." Deshalb soll an diesem Tag nicht nur der Corona-Toten, sondern auch allen weiteren Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis und im Land gedacht werden, die seit Beginn der Pandemie verstorben sind. "Bisher haben die Hinterbliebenen meist allein und im Stillen getrauert", so Landrat Bold weiter. "Am Sonntag wollen wir nun gemeinsam innehalten und damit ein sichtbares Zeichen der Anteilnahme und Solidarität setzen." (Lesen Sie dazu auch) sek