Zur Plenarsitzung der Abgeordneten des bayerischen Landtags gab es im Maximilianeum ein interessantes Begleitprogramm, das die 42 bayerischen Gebietsbetreuer, unter ihnen auch Beate Singhartinger, Gebietsbetreuerin aus dem Naturpark Frankenwald, präsentierten. Mit einer Ausstellung, Exponaten und Produkten aus den Regionen brachten sie die Natur in anschaulicher Weise in den Landtag und warben so für die Fortsetzung ihrer Arbeit.
Die Gebietsbetreuer seien das Bindeglied zwischen Behörden und Landnutzern, sie könnten mit ihrer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutz Verständnis wecken und Akzeptanz schaffen, so die stellvertretende Landtagspräsidentin Ulrike Gote in ihrer Begrüßungsansprache. In Vertretung der erkrankten Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz eröffnete Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, die Veranstaltung. Auch von ihrer Seite kam viel Anerkennung für die Arbeit der Gebietsbetreuer. Es sei eine wichtige Aufgabe, den Naturschutz zu den Menschen zu bringen, so Huml, denn Bayern sei ein Eldorado der Vielfalt: vom Allgäu bis zur Rhön, vom Chiemsee bis ins Fichtelgebirge. In 37 ökologisch besonders sensiblen Gebieten seien die 42 Gebietsbetreuer bayernweit tätig.
Der Stand der vier oberfränkischen Gebietsbetreuer wurde von den Mitgliedern des Bayerischen Landtags rege besucht. "Alle anwesenden oberfränkischen Abgeordneten haben sich ausgiebig mit uns unterhalten und ihre Unterstützung für die Fortsetzung unserer Arbeit signalisiert", freut sich Beate Singhartinger, Gebietsbetreuerin aus dem Naturpark Frankenwald an der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken. red