Die Stadt Coburg führt heuer und im kommenden Jahr eine naturschutzfachliche Datenerfassung durch, bei der auch im Rückgang befindliche Gebäudebrüter im Fokus stehen. Das sind vor allem Mehl- und Rauc...
Die Stadt Coburg führt heuer und im kommenden Jahr eine naturschutzfachliche Datenerfassung durch, bei der auch im Rückgang befindliche Gebäudebrüter im Fokus stehen. Das sind vor allem Mehl- und Rauchschwalben sowie der Mauersegler. Mehlschwalben sind inzwischen in der Roten Liste Bayerns als "gefährdet" eingestuft. Für sie wird es zunehmend schwieriger, geeignete lehmige Pfützen zu finden, die sie für den Nestbau benötigt, insbesondere seit den letzten trockenen Sommerperioden. Die Rauchschwalbe besiedelt dagegen bevorzugt das Gebäudeinnere von Ställen mit Tierhaltung. Auch ihre Bestände sind rückläufig, was unter anderem mit der Aufgabe von Stallhaltung zusammenhängt. Die schrill rufenden Trupps von Mauerseglern gehören zum sommerlichen Ambiente der Innenstädte. Auch sie haben im Zuge von Wärmedämmungsmaßnahmen an Gebäuden zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Niststätten zu finden. Um einen Überblick zu den aktuellen Vorkommen dieser Vogelarten im Stadtgebiet zu bekommen, wird um Meldungen aus der Bevölkerung zu entsprechenden Beobachtungen gebeten. Diese nimmt Projektbetreuer Gerhard Hübner per E-Mail (gerhard.huebner@gmx.de) oder telefonisch (09561/62159, bitte auf den AB sprechen) entgegen. red