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Führerloser Opel rauscht durch Hecke


Autor: Redaktion

Kulmbach, Sonntag, 28. Juli 2019

Eine kleine Nachlässigkeit beim Abstellen ihres Fahrzeugs hatte für eine 32-jährige Münchnerin erhebliche Folgen. Ihr Auto machte sich selbstständig und beschädigte das Nachbarhaus. Gegen 23 Uhr hatte...


Eine kleine Nachlässigkeit beim Abstellen ihres Fahrzeugs hatte für eine 32-jährige Münchnerin erhebliche Folgen. Ihr Auto machte sich selbstständig und beschädigte das Nachbarhaus.

Gegen 23 Uhr hatte die Frau am Samstag ihren Opel in der abschüssigen Einfahrt einer Verwandten in der Rehleite abgestellt. Hierbei vergaß sie offensichtlich, den Wählhebel des Automatikgetriebes in die Parkposition zu bringen. Die ordnungsgemäß angezogene Handbremse konnte die Last des Fahrzeugs allein nicht halten.

Der Opel begann führerlos die Einfahrt hinabzurollen, überquerte die Rehleite und durchbrach anschließend die Hecke des Nachbargrundstücks, bevor es von einem dortigen Gartenhaus zwangsweise gestoppt wurde. Der bei der "Irrfahrt" entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere Tausend Euro belaufen.

Schwierige Bergung

Weitaus schwieriger als die Schadensregulierung gestaltete sich unterdessen die Bergung des Unfallfahrzeugs. Aufgrund des abschüssigen Geländes war es in der Nacht unmöglich, das Auto mit einem normalen Abschleppwagen wieder auf die Straße zu befördern. Die Feuerwehr musste technische Hilfe leisten und das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen sichern, die letztliche Bergung erfolgt mit schwerem Gerät. pol