Tanzmariechen trainieren oder die Gelder einer Schülerfirma verwalten: Es waren durchaus auch ungewöhnliche Tätigkeiten unter all den Engagements, die Jugendliche im Freiwilligen Sozialen Schuljahr (FSSJ) 2016/2017 leisteten. Kindergarten, Feuerwehr, Büchereien und Tierheim seien aber nach wie vor die Klassiker, die junge Menschen anziehen, um sich zwei Stunden in der Woche ehrenamtlich einzubringen, berichtet der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in einer Pressemiitteilung.
291 Schülerinnen und Schüler überwiegend aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg absolvierten im vergangenen Schuljahr ein FSSJ, organisiert vom Freiwilligenzentrum Carithek. Auf diesen Wert zwischen 250 bis 300 Aktive pro Jahr hat sich der Teilnehmerkreis aus den 8. und 9. Jahrgangsstufen eingependelt, seit vor zehn Jahren die
Carithek das Modell vom Caritas-Freiwilligenzentrum in Neustadt an der Aisch übernommen hat. Insgesamt erbrachten Jugendliche seitdem rund eine Viertel Million ehrenamtlich geleistete Stunden, rechnete Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein vor, als er jetzt rund 80 junge Menschen im Klemens-Fink-Zentrum begrüßte. Sie waren zu einer Feier gekommen, bei der sie die qualifizierten Zeugnisse ihrer Tätigkeit aus den Händen von Landrat Johann Kalb (CSU), Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und Direktor Öhlein entgegennahmen.
Dass die Erfolgsgeschichte des FSSJ weitergeschrieben werden kann, dazu will auch die VR Bank Bamberg beitragen. Ihr Vertreter Stefan Hollmann überreichte bei der Zeugnisübergabe einen Scheck über 1000 Euro. red