Zu wenig Geld für ihre Feuerwehren hat die Gemeinde Hiltpoltstein in ihren Haushalt eingestellt. Die Hitpoltsteiner Wehr benötigt Ersatzkleidung für die vier neu ausgebildeten Atemschutzträger und die Kappeler Wehr Ersatzteile für die Atemschutzgeräte. Um selbst eventuelle Mehrkosten abzudecken, sollen 4000 Euro für die Ersatzkleidung genehmigt werden und 1585 Euro für die Ersatzteile.
Das Geld sei vorhanden, sagte Bürgermeisterin Gisela Bauer (BfH). Allerdings gab es bei der Kleidung für die Atemschutzträger leise Bedenken. Einer der Atemschutzträger wohne nicht mehr hier, sagte Wolfgang Engel (CSU). "Dann hängen 500 Euro im Schrank", meinte Engel unter zustimmendem Nicken einiger Ratskollegen.
Stefan Windisch (CSU) entgegnete, dass die Kleidung nicht gleich von Motten gefressen würde. Er betonte aber, dass schon gewährleistet sein sollte, dass die Ausgebildeten verfügbar sind. Siegfried Völkl (CSU) gab zu bedenken, dass die Kleidung ohnehin schon angeschafft wurde und die Kleidung innerhalb der Wehr weiter gegeben würde.
"Sie betreiben einen enormen zeitlichen Aufwand für die Ausbildung. Das sollte man anerkennen", sagt Völkel. Einstimmig wurde deshalb beschlossen, die Kosten für die Ersatzkleidung und Ersatzteile zu genehmigen.