Freude an der Pflege
Autor:
Höchstadt a. d. Aisch, Sonntag, 09. August 2020
Den Traumjob zu finden, ist nicht einfach. Sandra Lutz aus Höchstadt ist das gelungen, als sie vor 17 Jahren in der Pflege zu arbeiten anfing. Jetzt hat sie mit 46 ihre Ausbildung zur examinierten Fachkraft abgeschlossen.
Höchstadt — Die Arbeit in Pflegeheimen ist gerade zu Zeiten von Corona eine große Herausforderung. Sandra Lutz arbeitet nicht nur in einem Pflegeheim, dem Vitanas Seniorenzentrum in Höchstadt, sondern sie hat auch erst kürzlich ihre zweite Ausbildung zur examinierten Fachkraft absolviert. Und das sogar mit einer Anerkennung der Regierung von Oberfranken. Warum die 46-Jährige manchmal auch als Hausmeister tätig ist und wie sie sich gerade in dieser herausfordernden Zeit zum Lernen motivierte, erzählte sie dem FT im Interview.
Frau Lutz, was haben Sie vor ihrem Neustart in der Pflege gearbeitet?
bulanten Pflegedienst der Caritas an. Vor drei Jahren fing ich dann bei Vitanas an. Das sind nun auch schon wieder 17 Jahre, in denen ich in der Pflege tätig bin.
Wie kam es, dass Sie die Weiterbildung zur examinierten Pflegekraft machen?
Frau Eismann (die Pflegedienstleiterin) hat mich schon sehr früh darin bestärkt, dass ich noch die Weiterbildung machen könnte. Damit hab ich dann im August 2018 angefangen. Neben der Freude am Beruf war ich schon immer jemand, der gerne Verantwortung übernimmt, und in der Pflege fehlt uns ja gerade so sehr das Personal. Und es ist einfach etwas Besonderes, mit den Leuten so intensiv Zeit zu verbringen: Sie erzählen uns Sachen, die sonst keiner weiß. Au-ßerdem gibt es keinen anderen Beruf, bei dem die Leute so dankbar sind.