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Freie Wähler wollen besseres Radwege-Netz


Autor: Redaktion

Kronach, Montag, 07. Sept. 2020

Zahlreiche aktuelle Themen diskutierten die Freien Wähler bei ihrer jüngsten Ortsverbandssitzung. Wie die Kronacher Freien Wähler mitteilen, zeigte sich Zweiter Bürgermeister Michael Zwingmann zufried...


Zahlreiche aktuelle Themen diskutierten die Freien Wähler bei ihrer jüngsten Ortsverbandssitzung. Wie die Kronacher Freien Wähler mitteilen, zeigte sich Zweiter Bürgermeister Michael Zwingmann zufrieden mit den Entwicklungen in Kronach. Hier habe man mit Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein in den letzten Jahren viele Weichen gestellt.

Beispiele seien die positive Entwicklung auf der Festung, die gute Bilanz bei der Kinderbetreuung, der schnelle Fortschritt bei der Immobilienfrage für die Hochschulen oder die Tatsache, dass man nun auch beim Crana Mare Entscheidungen auf fundierter Grundlage habe treffen können.

Bedenklich nannte Zwingmann den politischen Stil, den einige Stadtratsmitglieder im Zusammenhang mit dem Neubau der Spitalbrücke an den Tag gelegt hatten. Er dankte Bürgermeisterin Angela Hofmann für die sachliche und transparente Aufarbeitung aller Fakten. Die Freien Wähler wollen sich weiter lösungsorientiert in die Stadtpolitik einbringen und nach mach- und finanzierbaren Lösungen für die anstehenden Herausforderungen suchen.

Handlungsbedarf im Radverkehr

Intensiv beschäftigte sich die Versammlung mit Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr in Kronach. Dies sei im Hinblick auf den Strukturwandel hin zum Hochschulstandort ein wichtiges Handlungsfeld, betonte Stadtrat Matthias Simon. Kronach habe schon einige gut funktionierende Radfahr-Tangenten. Ziel müsse es sein, alle drei Täler mit Radwegen durchgängig an die Innenstadt anzubinden. Hier sei insbesondere zum Haßlach- und Kronachtal noch Handlungsbedarf, während die Anbindung zum Rodachtal und Richtung Süden bereits gut ausgebaut sei. Man werde hier Lösungsansätze erarbeiten und in den Stadtrat einbringen.

Jens Schick sprach die derzeitige Diskussion über einen Rückkauf des Loewe-Geländes durch die Firma Loewe in den Medien an. Wenn Investitionen in das Areal vertraglich abgesichert werden können, sollte man ein solches Ansinnen von Loewe nicht von vorneherein ausschließen.

Michael Zwingmann bat alle, sich weiter konstruktiv in die Stadtpolitik einzubringen. Kronach werde in den nächsten Jahren einen großen Strukturwandel erfahren. Die Kunst liege nicht darin, zu verkünden, was man nicht will, sondern Projekte im guten Miteinander anzugehen und umzusetzen. red