Wie es zu dem Konzert mit dem Klangkünstler Martin Kälberer in Leutenbach kam
Autor: Redaktion
Leutenbach, Mittwoch, 15. April 2026
Dem Kultur- und Förderverein Leutenbach ist es gelungen, mit Martin Kälberer einen namhaften Musiker auf die Bühne des Pfarrheimes zu holen. Veranstaltungstermin ist am
Donnerstag, 23. April, im Pfarrheim St. Jakobus in Leutenbach . Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
Matthias Ch. Reubel erzählt die Hintergrundstory, wie es zum Engagement des Klangkünstlers Kälberer gekommen ist: „Im Jahr 2009 lernte ich durch meine Tätigkeit als Kulturveranstalter Martin Kälberer kennen. Zu dieser Zeit versuchten wir mit unserer Nürnberger Kulturagentur Künstler ausfindig zu machen, die kurz vor ihrem künstlerischen Durchbruch waren und sich auf dem besten Weg befanden, die namhaften Bühnen in Bayern zu erobern.“ Den Namen Martin Kälberer habe man damals primär mit dem Duo Werner Schmidbauer und Martin Kälberer verbunden.
Doch seit längerem hatte Kälberer parallel ein eigenes Soloprogramm geschrieben. „Wir erkannten sehr schnell, dass diese besondere Musik es mehr als verdient hat, dem Publikum in Franken präsentiert werden zu müssen. So verhalfen wir Martin Kälberer 2009 zu seinem ersten Solokonzert in Nürnberg. Das Publikum war begeistert“, erinnert sich Reubel.
Dies sei dann auch noch mit Michael Fitz gelungen. Der Liedermacher stieg damals als dritter Kommissar des Münchner „Tatort“-Trios aus der Fernsehserie aus und konzentrierte sich auf sein Wirken als Musiker . Auch er feierte seine Nürnberger Bühnenpremiere mit einem fulminanten Auftritt.
Über all die Jahre ist der Kontakt zu Martin Kälberer nicht abgebrochen. „Als ich ihm schließlich vergangenes Jahr meine Idee für ein Benefizkonzert zugunsten des Kultur- und Fördervereins Leutenbach erzählte, zögerte er nicht lange und hat uns ohne größere Umschweife zugesagt“, freut sich Reubel.
Kälberers besondere Beziehung zu den unterschiedlichsten Instrumenten und seine Kunst, Klanglandschaften mit einer besonderen musikalischen Ästhetik zu kreieren, machen ihn aus Reubels Sicht zu einem Ausnahmekünstler im deutschsprachigen Raum.