Sturm führt zu mehreren Unfällen
Autor: Redaktion
Schnaittach, Freitag, 18. Februar 2022
Am Donnerstag gegen 15.15 Uhr ist es auf der A 9 in Fahrtrichtung München aufgrund kurzzeitig schwerer Graupelschauer auf Höhe der Anschlussstelle Hor...
Am Donnerstag gegen 15.15 Uhr ist es auf der A 9 in Fahrtrichtung München aufgrund kurzzeitig schwerer Graupelschauer auf Höhe der Anschlussstelle Hormersdorf zu gleich drei unmittelbar aufeinanderfolgenden schweren Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt wurden vier Personen schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Zunächst kam der Fahrer eines Dreier-BMW mit lettischer Zulassung vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Nässe ins Schleudern und kollidierte mit der rechten Leitplanke im Ausfädelungsstreifen der Anschlussstelle Hormersdorf. Hier blieben der Fahrer und seine drei Mitfahrer unverletzt.
Im Anschluss kam die 20-jährige Fahrerin eines Peugeot 308 aus Bayreuth vermutlich aufgrund gleicher Unfallursache ebenfalls ins Schleudern und kollidierte nahezu an der gleichen Stelle mit der rechten Leitplanke im Ausfädelungsstreifen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen ins Klinikum Bayreuth gebracht.
Sie wollte Ersthelferin sein
Aufgrund dieser beiden Unfälle bremste eine 26-Jährige aus Nürnberg mit ihrem Audi A1, welche zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, stark ab, da sie als Ersthelferin auf dem Standstreifen anhalten wollte. Diesen Umstand übersah ein hinter ihr fahrender 24-Jähriger aus Landsberg am Lech, welcher mit seinem Skoda Scala nahezu ungebremst auf den Audi auffuhr. Hierbei wurden beide Beteiligte und die 23-jährige Beifahrerin im Audi schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Kurzzeitig gesperrt
Sämtliche Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth mit Unterstützung der Verkehrspolizei Feucht und der Bergungsmaßnahmen war die A 9 in Fahrtrichtung München kurzzeitig voll gesperrt. Danach konnte mit Kräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk ( THW ) zumindest ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Gesamtschaden an den beschädigten Fahrzeugen sowie großen Teilen der Leitschutzplanke wird auf circa 60 000 Euro geschätzt.