Siemens Healthineers fördert Forschung am Uniklinikum mit 250.000 Euro
Autor: Redaktion
Forchheim, Montag, 30. März 2026
Siemens Healthineers wird über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“ die Forschung am Uniklinikum Erlangen mit einer Zuwendung von 250.000 Euro unterstützen. Dies gaben Siemens Healthineers und das Universitätsklinikum Erlangen in einer gemeinsamen Presseinformation bekannt.
Unter dem Dach der bestehenden Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen sollen demnach medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit einem Bezug zum Themenkomplex „Nachhaltigkeit in der Medizin“ gefördert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Uniklinikum Erlangen unterzeichnet.
Dank des „Matching-Funds“-Programms des Uniklinikums Erlangen und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin könne die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden. Alle wissenschaftlich tätigen Personen am Uniklinikum Erlangen können sich demnach im Rahmen jährlicher Ausschreibungen für eine Förderung in Höhe von jeweils 70.000 Euro bewerben.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Siemens Healthineers und bedanken uns für das Bekenntnis zur medizinischen Forschung und zum Wissenschaftsstandort Erlangen. Die Forschungsstiftung Medizin am Universitätsklinikum Erlangen wurde gegründet, um exzellente medizinische Forschung langfristig zu sichern und gesellschaftlich relevante Projekte zu fördern“, sagt Professor Stephan Achenbach, Vorsitzender des Vorstands der Forschungsstiftung Medizin.
„Als Unternehmen sehen wir in diesem Förderprogramm einen wichtigen Impuls, um Innovationen schneller in die Versorgung zu bringen. Wir wollen innovative Projekte unterstützen, die das Potenzial haben, komplexe Krankheitsverläufe besser zu verstehen, individuelle Risikoprofile zu erstellen und präzise Interventionen frühzeitig einzuleiten“, sagt Julia Andes von Siemens Healthineers (Senior Vice President Strategy & Customer Engagement).
Im ersten Jahr ist den Angaben zufolge eine Ausschreibung zum Thema „Digitale Lösungen zur Prävention und Früherkennung bei Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ geplant. Beide Krankheitsbilder würden zu den größten medizinischen Herausforderungen zählen. Sie erforderten innovative Ansätze, die Risiken früher sichtbar machten, sowie personalisierte Vorsorge, und sie ermöglichten eine möglichst frühe Behandlung, um damit Behandlungschancen signifikant zu verbessern und das Gesundheitssystem zu entlasten. red