Sanierung des Herder-Gymnasiums: So geht es weiter
Autor: Fränkischer Tag
, Donnerstag, 24. Sept. 2026
Die angespannte Haushaltslage zwingt die Mitglieder des Kreisbauausschusses, auch bei Pflichtmaßnahmen auf die Bremse zu treten. Noch bevor Tanja Schmitt (im Hochbauamt verantwortlich für die Sanierung des Herder-Gymnasiums Forchheim) Gelegenheit hatte, die Ergebnisse der langwierigen Planung vorzustellen, nahm Landrat Hanngörg Zimmermann ( Freie Wähler ) vorweg: „Wir werden den Beschlussvorschlag später in einer anderen Formulierung zur Abstimmung bringen.“
Was der Chef des Landratsamts damit sagen möchte: Die Sanierung kann nicht so schnell umgesetzt werden wie geplant, weil die finanziellen Mittel dazu schlicht nicht da sind.
Tanja Schmitt stellte in einer Präsentation die Planung der Gebäude und Außenanlagen vor. Viel Grün sei vorgesehen. Der A-Bau und der C-Bau sollen mit einem Außenfahrstuhl miteinander verbunden werden. Neben Wärmepumpen beim Lehrerparkplatz findet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des C-Baus. Ein Allwettersportplatz ist ebenso zu sehen wie E-Ladesäulen.
Die Rede ist von einem neuen Eingang von der Ruhalmstraße. Neben einem barrierefreien Zugang soll ein Leitsystem stark sehbeeinträchtigten Menschen Orientierung bieten.
Kosten: 74 Millionen Euro
Tanja Schmitt räumte ein, dass die Kosten für die Sanierung und Erweiterung mit 74 Millionen Euro nun doch höher seien als zuerst angenommen. Dies sei unter anderem der schon damals sparsamen Bauweise geschuldet: „Die Statik der Gebäude lässt keine Fußbodenheizung zu. Die ist zu schwer. Stattdessen müssen jetzt Deckenheizungen verwendet werden.“