Neue Bestattungsbereiche auf Forchheimer Friedhöfen feierlich eingeweiht
Autor: Redaktion
Forchheim, Montag, 08. Juni 2026
Mit der offiziellen Einweihung mehrerer neuer Bestattungsbereiche auf dem Neuen und Alten Friedhof erweitert die Große Kreisstadt Forchheim laut Pressemitteilung ihr Angebot an zeitgemäßen und würdevollen Bestattungsformen. Mit den neuen Anlagen reagiere man auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Bevölkerung und schaffe zusätzliche Möglichkeiten für individuelle Formen des Gedenkens.
Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht demnach die Erweiterung des teilanonymen Urnenfelds auf dem Neuen Friedhof. Das neue Bestattungsfeld ergänzt die bereits bestehenden Angebote der Urnenstelen und der teilanonymen Bestattungsformen. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie schrittweise erweitert werden kann. Darüber hinaus wurden neue pflegefreie Grabstätten für Erdbestattungen geschaffen. Der Wunsch nach pflegearmen oder pflegefreien Grabformen nimmt den Angaben zufolge seit Jahren zu. Gründe dafür seien unter anderem die zunehmende Mobilität von Familien sowie der Wunsch vieler Menschen nach einer naturnahen und zugleich würdevollen Ruhestätte. 2023 hatte der Stadtrat beschlossen, entsprechende Angebote auf den Friedhöfen der Stadt zu schaffen.
Auch auf dem Alten Friedhof wurde mit der neuen „Urnenoase der Ruhe“ ein zusätzliches Angebot geschaffen. Die erste teilanonyme Urnenanlage des Friedhofs ermöglicht künftig Urnenbeisetzungen außerhalb der bisherigen Bestattungsformen in klassischen Grabstätten oder im Kolumbarium. Ein zentral platzierter Findling bilde das gestalterische Herzstück der Anlage und stehe symbolisch für Erinnerung, Beständigkeit und Besinnung.
Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz betonte bei der Einweihung die Bedeutung der neuen Angebote: „Wir investieren hier nicht nur in neue Grabformen, sondern vor allem in würdevolle Orte des Abschieds, des Erinnerns und der Menschlichkeit.“
Besonders erfreulich sei, dass Planung und große Teile der Umsetzung durch das städtische Gartenamt erbracht worden seien. Für Material, Ausstattung und Bepflanzung investierte die Stadt rund 38.000 Euro.
Bürger können sich beim Friedhofsamt über die Bestattungsangebote informieren. Dabei sei zu beachten, dass nicht alle angebotenen Grabformen im Rahmen einer Bestattungsvorsorge bereits erworben werden könnten. Aufgrund der begrenzten Flächen sei eine Reservierung bestimmter Grabstätten vor Eintritt eines Bestattungsfalls nicht möglich. red