Klinikum Forchheim eröffnet Erweiterungsbau mit dem vierten OP-Saal

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Chefarzt Jens Bokern steht im neuen vierten OP-Saal. Er lobt die Nähe zur neuen Intensivstation sowie Herzkatheter-Labor im Erweiterungsbau.
Chefarzt Jens Bokern steht im neuen vierten OP-Saal. Er lobt die Nähe zur neuen Intensivstation sowie Herzkatheter-Labor im Erweiterungsbau.
Nikolas Pelke/Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz

Noch ist die Baustelle nicht ganz verschwunden, aber der Einzug in den neuen Erweiterungsbau hat im Klinikum Forchheim begonnen.

Den Startschuss für den Eröffnungsreigen hatte laut Pressemitteilung des Klinikums die neue Kardiologie zum Jahresbeginn gemacht mit dem Umzug von Ebermannstadt nach Forchheim . Nun ist auch die Eröffnung der neuen Intensivstation gemeinsam mit der Inbetriebnahme eines vierten OP-Saals erfolgt.

„Die moderne Intensivstation im neuen Erweiterungsbau ist ein Meilenstein und bringt zahlreiche Verbesserungen für Ärzte, Pfleger und Patienten“, freut sich Jens Bokern, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim . Neben der reinen Anzahl der Betten werde auch die Qualität der Versorgung erhöht.

„Der neue Intensivbereich ist mit modernster Überwachungs- und Therapietechnik ausgestattet, die neben der Beatmungsmöglichkeit an allen Bettplätzen auch erweiterte Kreislaufüberwachung und die Anwendung von Nierenersatzverfahren ermöglicht“, erklärt der Chefarzt und lobt die zentrale Anordnung von Überwachungs- und Arbeitsbereichen. „Wir haben hier ganz kurze Wege zwischen den Behandelnden und Patienten“, sagt Bokern. Die unmittelbare Nähe der neuen Intensivstation zum benachbarten OP-Bereich mit viertem OP-Saal sowie zum neuen Herzkatheter-Labor und Aufwachräumen sei perfekt durchdacht.

Dank der Klinik-Erweiterung stünden in Forchheim nach dem kompletten Umbau zwei zusätzliche Intensivbetten und fünf neu geschaffene Intermediate-Care-Betten zur Versorgung von Patienten mit schweren Erkrankungen und starken Verletzungen sowie zur Betreuung nach Operationen zur Verfügung. Gerade im Klinikalltag würden die fünf neuen Intermediate-Care-Betten die medizinische Versorgung der Bevölkerung voranbringen. „Die Schaffung der neuen Intermediate-Care-Betten als Zwischenstufe zwischen Intensiv- und Normalstation wird es uns hier in Forchheim ermöglichen, dass Intensivbetten für die Behandlung von schwer erkrankten Patienten zur Verfügung stehen und nicht durch rein überwachungspflichtige Patienten belegt werden“, ist sich Bokern sicher. Alle Intensivbetten sind in Zukunft nur noch Einzelzimmer.

Einen Zugewinn soll auch die neue zentrale Notaufnahme im Erweiterungsbau darstellen, die nach Kardiologie, Intensivstation und dem vierten OP-Saal im weiteren Verlauf des Sommers in Forchheim eröffnet werden soll. Am Klinik-Standort in Ebermannstadt stehen die Zeichen demnach ebenfalls auf Modernisierung. red