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Igor Lamprecht: „Ich stehe für einen anderen Politikstil“

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Igor Lamprecht ist Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Leutenbach.
Igor Lamprecht ist Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Leutenbach.
Hendrik Rässler

In der zu Ende gehenden Amtsperiode sind in der Gemeinde Leutenbach über zehn Millionen Euro investiert worden. Dass „nichts vorangeht“, wie oft zu hören sei, sei also nicht richtig. Dies sagt der Bürgermeisterkandidat Igor Lamprecht von der Wählergruppe „Zusammen für alle“ (ZFA) in einer Pressemitteilung.

Dennoch würden viele Bürgerinnen und Bürger die Situation als intransparent empfinden, wenig zielorientiert und zäh, also insgesamt als unbefriedigend. Wechselstimmung liegt demnach in der Luft. Für Igor Lamprecht, der als Bürgermeisterkandidat der neuen überörtlichen Wählergruppe ZFA antritt, braucht es vor allem eine neue Form der Zusammenarbeit. Zusammenarbeit auf Augenhöhe bedeute, dass alle Beteiligten – Gemeinderat, Bürgermeister und auch die Bürger – über den gleichen, umfassenden und aktuellen Informationsstand verfügen. Nur so, sagt er, seien sie in der Lage, sachorientiert zu diskutieren und zu entscheiden, um die richtigen Prioritäten zu setzen.

„Aktive Steuerung“

Durch aktive Steuerung von Vorhaben, wie es der Ingenieur aus dem Projektgeschäft in der Wirtschaft kenne, würden Leerlauf und Mehrfachschleifen vermieden und so das Umsetzungstempo beschleunigt, was auch zu mehr Ergebnissen führe. „Dazu brauchen wir jedoch einen neuen Stil der Zusammenarbeit, basierend auf Respekt, Sachlichkeit und Ergebnisorientierung“, sagt Lamprecht – und zwar zwischen Gemeinderat und Bürgermeister genauso wie im Umgang mit der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Nur so könne „das verloren gegangene Vertrauen“ wiedergewonnen und konstruktive Diskussionen wieder selbstverständlich werden. „Für diesen Stilwandel braucht es mehr als die Fortsetzung der bisherigen Politik mit neuen Köpfen“, ist Lamprecht überzeugt, „ich habe immer wieder gezeigt, dass ich an Themen unvoreingenommen herangehe, mir ein umfassendes Bild mache und dann mit meinen Vorschlägen Brücken baue, die pragmatische und ideologiefreie Lösungen im Sinne der Allgemeinheit ermöglichen.“

Zukunftsthemen

„Der Bürgermeister ist kein Alleinherrscher, sondern setzt Beschlüsse des Gemeinderates um“, so Lamprecht. Wer die Schlagworte Respekt und Zusammenarbeit auf Augenhöhe ernst nehme, müsse unvoreingenommen und ergebnisoffen in Diskussionen gehen, nicht mit vorgefertigten Entscheidungen.

Letztlich gehe es auch darum, den Menschen vor der Wahl keine Versprechungen zu machen, die nach der Wahl nicht zu halten seien. „Wir müssen ehrlich sein und nach der Wahl halten, was wir vorher versprochen haben“, so Lamprecht. red