Zum Bericht „Politik beugt sich dem Bürgerprotest“ vom 29. April:

Am 27. April hat der Gemeinderat von Eggolsheim , einer idyllischen Gemeinde im Naturpark Fränkische Schweiz, wo die Welt noch in Ordnung ist, die Errichtung von „fünf Monsterwindrädern“, die diese Idylle völlig zerstört hätten, mit 13:7 Stimmen abgelehnt. Dies ist ein Meilenstein im Kampf gegen den „grünen Vernichtungsfeldzug“ gegen unsere Heimat, die Natur und das Leben, dessen Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzen ist.

Dieser Erfolg wurde nämlich gegen den massivsten Einsatz der Windindustrie, sprich „Windkümmerer“ errungen. Das Ergebnis zeigt, dass inzwischen zwei Drittel unserer Bevölkerung den „grünen“ Schwindel erkannt haben und der Rest ihn nur noch aus Profitinteresse auf unsere Kosten verfolgt.

Das Bemerkenswerte daran ist, dass dieser Erfolg erstmals von einer Gruppe junger Menschen durchgesetzt wurde, was zeigt, dass die jahrzehntelange Indoktrinierung und Ideologisierung durch die „grünen Meinungsterroristen“ ihre Wirkung verloren hat und damit wieder Platz für den gesunden Menschenverstand und für die Rückkehr zur Vernunft vorhanden ist, wie wir es seit Jahrzehnten erhoffen.

Die Frage ist, wie mit diesem Ergebnis umgegangen wird, denn es stellt ja auch ein gravierendes Misstrauensvotum gegen die Initiatoren dar. Normalerweise wären in einer Demokratie hier Rücktritte angesagt. Dies ist jedoch von unseren heutigen Politikern kaum zu erwarten, die lieber die anderen zu demokratischem Benehmen ermahnen, als sich selber daran zu halten.

Auf jeden Fall kann man der Gemeinde Eggolsheim zu diesem Entschluss nur gratulieren, denn es werden ihr dadurch erhebliche finanzielle Belastungen und Risiken erspart bleiben, wie die Erfahrung zeigt.

Walter Schorsch, Hof