Der Weilersbacher Schütz Keller öffnet wieder seine Tore
Autor: Fränkischer Tag
, Sonntag, 30. August 2026
Es kommt zusammen, was zusammengehört: Am Samstag erwachte eine Traditionsstätte der regionalen Felsenkeller-Kultur aus dem Dornröschenschlaf und der Ansturm war riesig. Der ehemalige „Schütz Keller“ am Annaberg öffnete unter dem neuen Namen „Sommerkeller Weilersbach – St.-Anna-Garten“ wieder seine Pforten.
In der Küche steht mit Stefanie Thielmann eine Wirtin, die ihre absolute Leidenschaft zum Beruf macht. Wer in den vergangenen Jahren in der regionalen Biergartenszene unterwegs war oder den sozialen Medien folgt, kennt sie vermutlich schon: Unter dem Namen „Biergartengretel“ dokumentiert Stefanie „Steffi“ Thielmann auf Instagram und in ihrem Blog seit langem die Felsenkeller der Region. Sie fotografierte, beschrieb und ergründete, was diese Orte so magisch macht.
Vom Ansturm überrascht
„Es sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Orte, die fest zu unserer Landschaft gehören“, schwärmt die neue Wirtin. Zeit hatte sie nicht länger, mit unserem Reporter zu sprechen. Denn sie war in der kleinen Küche voll beschäftigt um die zünftigen Brotzeiten für die vielen Gäste herzurichten. Sie hielt es zunächst auch für einen Scherz, das der Fränkische Tag zur Wiedereröffnung gekommen war.
„Mit so einem Ansturm habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet“, sagt sie mit zwei Tellern Obatzter in der Hand. Die Preise für die reichlichen Portionen und das Bier von den Brauereien Friedmann und Greif sind moderat.
Die neue Wirtin setzt ganz bewusst auf die traditionelle fränkische Linie: Eine ehrliche, gute Brotzeit, kühles Bier und eine einladende, unaufgeregte Atmosphäre. Der „Sommerkeller Weilersbach – St.-Anna-Garten“, wie er nun heißt, soll wieder das werden, was er im Grundbuch schon immer war: Ein Ort der Ruhe, der Geselligkeit und der Heimatliebe. Besondere Freude herrscht am Stammtisch der Kartelbrüder die schon vor der Coronazeit hier ihren Stammtisch hatten.Denn so lange war der Keller zu.