Der neue Dorfladen in Hiltpoltstein soll heuer eröffnen
Autor: Fränkischer Tag
, Freitag, 14. August 2026
Ein Plan hängt schon länger am Schaufenster. Auch Container standen bereits neben dem Gebäude, dem ehemaligen Nahversorger Edeka Merkel, der nun zu einem Dorfladen werden soll. Doch wie ist der Stand der Dinge, fragt sich mancher Bürger , gerade weil die Genehmigung der notariellen Urkunde für den Dorfladen auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung stand.
Diese ist quasi der offizielle Start für den Dorfladen. Die UG, die Unternehmergesellschaft, wird nun ins Handelsregister eingetragen. „Wir brauchen eine Kontonummer, um den Zuschuss von der Gemeinde überweisen und alles bestellen zu können, was für den Dorfladen benötigt wird“, sagt Bürgermeister Armin Datz (BfH) auf Anfrage. Doch bereits seit dem „Ja“ der Bürger , der Anteilseigner und der Gemeinde zum Dorfladen, liefen im Hintergrund Arbeiten, um das Vorhaben umzusetzen. „Der Arbeitskreis ist fleißig dabei und innen ist schon einiges passiert“, verrät Datz.
Der Arbeitskreis, das „Team Dorfladen“, besteht laut Datz aus bis zu zehn Bürgern , auch aus den Ortsteilen, mit Altbürgermeisterin Gisela Schulze-Bauer und Diana Heck als Motivatoren. Er hat mitgeholfen, als das alte Kassensystem und das Förderband abgebaut wurden. „Alle nicht mehr brauchbaren Regale kamen weg. Das neue Kassensystem wurde bestellt, Elektrik und Trockenbau fehlen noch“, sagt er.
Die Kühlregale hatte Familie Merkel dem Dorfladen überlassen, eine Toilette wird installiert und neben den bereits erwähnten Aufgaben, geht es danach zu den Feinarbeiten über. „Es geht voran und nun richtig, da die Unternehmergesellschaft vor der Registrierung steht. Nun können wir in die Vollen gehen. Was da passiert, ist richtig gut“, sagt Datz. Das motivierte Dorfladen Team zeigt: „Der Dorfladen ist zukunftsfähig.“ Allein wegen des Engagements der Bürger sei das sichtbar.
Der Wunsch sei nun, so schnell wie möglich eröffnen zu können. Wie schnell, das hänge auch von den Lieferungen ab. Wann die Inneneinrichtung komme, beispielsweise. Trotzdem wagt der Gemeindechef die Prognose, dass der Dorfladen heuer eröffnen soll. „Das wäre super toll“, sagt Datz. Am Einsatz des Arbeitskreises gemessen, bleibt er optimistisch: „Ich bin guter Dinge, dass der Dorfladen an den Start geht.“
Und bringt den Zusatz, dass es eben auch auf die Zulieferer ankomme. Wenn es beim Vorbeifahren von außen wie Stillstand aussieht, ist im Gebäude viel passiert, um den Bürgern die Nahversorgung zu erhalten, um regionale Anbieter einzubinden, um Wanderern und Touristen eine Einkaufs- und Essensmöglichkeit zu geben, aber vor allem auch, um für die Bürger aller Generationen wieder geselliger und sozialer Treffpunkt zu sein.