Der Gößweinsteiner Marktgemeinderat war im Pfarrzentrum nicht beschlussfähig, weil neun Mitglieder des Gremiums entschuldigt fehlten. Zweiter Bürgermeister Georg Bauernschmidt ( SPD ), der Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) bis 14. November vertritt, teilte mit, dass sich der Breitbandausbau verzögert.

Zur Sitzung gekommen war ein Vertreter des Büros Corwese, der trotz nicht gegebener Beschlussfähigkeit die Markterkundung zum Breitbandausbau vorstellte. Wie sich während der Präsentation zeigte, würde ein Flickenteppich entstehen. Einige gewerbliche Anschlüsse sind in der Karte bisher auch nicht markiert. Eine Überarbeitung sei deshalb gewünscht. Insgesamt belaufen sich die Ausbaukosten auf rund 8,3 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Marktes beträgt 898 000 Euro. Der Fördersatz liege somit bei 89 Prozent, erklärte der Planer. Ob ein Anschluss des Forsthauses Schweigelberg sinnvoll ist, sei noch mit den Bayerischen Staatsforsten in Pegnitz abzuklären. Die Ausbauzeit wird ab etwaigem Vertragsabschluss mit dem Ausbauunternehmen auf mindestens drei Jahre geschätzt.

Der Breitbandausbau im Rahmen des Höfeprogramms wurde bereits im August begonnen.

Betroffen sind hier die Ortsteile Allersdorf, Geiselhöhe, Hartenreuth, Hühnerloh, Kohlstein, Leimersberg, Moritz (Tal), Moschendorf, Prügeldorf, Sachsendorf (ohne Straßhüll), Sachsenmühle, Stempfermühle und Wichsenstein (Heide). tw