In der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands wurde der langjährige Vorsitzende Georg Peßler ebenso in seinem Amt bestätigt wie sein Stellvertreter, CSU-Kreisvorsitzender Michael Hofmann . Ein fünfköpfiges Gremium ergänzt den Ortsvorstand.

Wie Peßler erklärte, setze sich der CSU-Ortsverband für die Reduzierung der Staub- und Verkehrsbelastung ein. Weitere Industrieansiedlung um jeden Preis werde abgelehnt. Ein „immer mehr und immer größer“ sei keine zukunftsfähige Perspektive. Es gehe aber auch um Verkehrssicherheit vor Ort und Gesundheitsschutz . Man kämpfe nicht gegen Firmen, sondern für die berechtigten Anliege der Einwohner. Einen großflächigen, weiteren Flächenverbrauch (außer für die Schaffung von Wohnraum für ortsansässige Einwohner und kleine Gewerbebetriebe) durch Ausweisung eines neuen 15 Hektar großen Industriegebietes zwischen Bahn und Staatsstraße lehne der Ortsverband Neuses ab. Die Gemeinde werde unglaubwürdig, wenn sie wegen „Flächenfraß“ gegen den Bau einer Autobahnrastanlage auf einer Fläche von zwölf Hektar sei, gleichzeitig aber die Ausweisung eines 15 Hektar großen Industriegebietes vorantreibe.

Trotz der ständigen Bemühungen um Verbesserung der Situation vor Ort kämen aus der Bevölkerung immer wieder Klagen zu den Verkehrsbelastungen durch die Firma Amazon . Der CSU-Ortsverband unterstütze die Gemeinde mit Nachdruck, wenn es darum gehe, durch eine zusätzliche Verkehrserschließung und Schaffung firmeneigener Parkplätze die Belastung vor Ort zu reduzieren. Walter Hofmann sprach die Erwartung aus, dass die Kosten, wie Eggolsheims Bürgermeister Claus Schwarzmann angekündigt habe, nach dem „Verursacherprinzip“ getragen werden. red