Die Feuerwehren Kunreuth und Ermreus haben gemeinsam in drei gemischten Gruppen aus 25 Feuerwehrleuten die Leistungsprüfung Wasser erfolgreich abgelegt. Die Kommandanten Clemens Hommel (FFW Kunreuth ) und Philipp Machalz (FFW Ermreus) hatten die Prüfung im Rahmen der modularen Truppausbildung eingeplant und weitere Kameraden ins Boot geholt, um einen gemeinsamen Abnahmetag für die beiden Wehren zu haben.

„Die Leistungsprüfung dient dazu, dass alle Kameraden die Grundlagen der Feuerwehrarbeit verinnerlichen, so dass sich jeder im Ernstfall darauf verlassen kann, dass alle Abläufe sitzen und funktionieren“, erklärt Hommel. Und Machalz ergänzt: „Damit jeder, wenn nachts um drei die Sirene ertönt und man aus dem Bett schießt, alles kann.“

Seit Anfang Oktober hatte sich jede Gruppe bei ein bis zwei Terminen pro Woche auf die Prüfung vorbereitet und die Handgriffe eingeübt, bis sie saßen. Geübt wurde in Kunreuth , weil das Löschgruppenfahrzeug der FFW Kunreuth später auch als Prüfungsfahrzeug diente.

Selbstkritisch, aber zufrieden

„Ein paar kleine Stolperer waren wegen der Anspannung dabei“, gibt sich Hommel selbstkritisch, „aber das ist im Eifer des Gefechtes so. Die Kameraden haben sich als Team bewährt, und darauf kommt es an. Wir können rundum zufrieden sein.“

Am Ende verliehen die Prüfer, Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt, Kreisbrandmeister Willibald Hofmann und Kreisbrandmeister Dietmar Willert, die Abzeichen. Neben den Schiedsrichtern beglückwünschten Zweiter Bürgermeister Edwin Rank und Gemeinderat Bernd Wohlhöfer die Absolventen zur erfolgreichen Prüfung.

„Gerade für die neuen Mitglieder , die das erste Mal mitgemacht haben, war das eine Bestätigung, dass das Ehrenamt auch einen Sinn hat“, zog Philipp Machalz ein positives Fazit. „Und dadurch, dass wir am Sportplatz so öffentlichkeitswirksam üben konnten, hatten wir auch der Bevölkerung zeigen können, dass die Ortsfeuerwehren präsent sind – und das ist uns wichtig.“ red