Die Stadt Ebermannstadt und ihre französische Partnerstadt Chantonnay verbindet mittlerweile eine mehr als 50-jährige Freundschaft. Katja Metschnabl als Vorsitzende des Freundeskreises und Stadtrat Christian Kiehr nahmen dies zum Anlass, ein Zeichen zu setzen, das an diese Freundschaft erinnert. Dabei entstand die Idee einer „Allee der Freundschaft“ mit der Pflanzung von Obstbäumen zwischen Ebermannstadt und Gasseldorf, die an die gemeinsame Geschichte, an die künftige Zusammenarbeit und an die Bedeutung eines gemeinsamen Europas erinnern soll.

Die Allee stehe für Freiheit, Frieden und Freundschaft zwischen den europäischen Nationen. Darüber hinaus werde auch das Landschaftsbild entlang des Talweges aufgewertet, der von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern zur Erholung genutzt wird. Als Zeichen der gemeinsamen Verbindung haben auch die französischen Freunde aus Chantonnay bereits Bäume gepflanzt.

Bei der Umsetzung wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer tatkräftig vom Ebermannstadter Bauhof unterstützt, der vorher den Kontakt mit verschiedenen Grundstücksbesitzern aufgenommen hatte, um für die Idee zu werben, und die Pflanzlöcher mit einem Bagger aushob.

Bürgermeisterin Christiane Meyer bedankte sich bei allen Flächenbesitzern und den ehrenamtlichen Helfern, die dieses Projekt ermöglicht haben. Sie würde sich sehr darüber freuen, wenn weitere Besitzer von Flächen entlang des Talweges zwischen Ebermannstadt und Gasseldorf sich noch für die Idee begeistern könnten, damit die Allee ergänzt und weiterwachsen kann. red