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Förderung von Laienhelfern


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Bad Kissingen, Dienstag, 05. März 2019

Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2018 im Regierungsbezirk für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insgesamt 27 280 Euro bewilligt. Die b...


Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2018 im Regierungsbezirk für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insgesamt 27 280 Euro bewilligt. Die bereitgestellten Mittel gingen an elf unterfränkische Einrichtungen, bei denen sich insgesamt 176 Laienhelfer in ihrer Freizeit der Hilfe für psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen widmen. Die Helfer werden für ihre Arbeit angeleitet und regelmäßig geschult. Die Zuwendungen stammen aus dem Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Mitteilung.

Laienhelfergruppen gibt es in Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg, Lohr am Main, Bad Kissingen, Haßfurt, Miltenberg, Kitzingen, Werneck, Wombach und Bad Neustadt/Saale. Von dort aus werden unter anderem Gruppen- und Einzelbetreuungen durchgeführt. Die Betreuung durch die ehrenamtlich arbeitenden Laienhelfer soll den psychisch Kranken eine Teilnahme an den Abläufen des normalen Lebens ermöglichen.

Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil der sozialpsychiatrischen Arbeit. Anders als Sozialpädagogen, Psychologen oder Ärzte sind sie keine professionellen Helfer, sondern werden als interessierte helfende Mitbürger erlebt. Diese Kontakte stellen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine Hilfe bei der immer wieder erlebten Ausgrenzung im Beruf, im gesellschaftlichen Leben und in zwischenmenschlichen Beziehungen dar, heißt es in der Mitteilung. ruf