Genehmigt wurde im Rannnunger Gemeinderat ein Zuschuss von knapp 2900 Euro aus dem Förderprogramm der Allianz Schweinfurter Oberland für Investitionen zur Innenentwicklung zur Sanierung von Wohnhäusern.

Der Antragsteller aus Poppenhausen will ein seit 2019 leerstehendes Wohnhaus, das vor über 50 Jahren errichtet wurde, im Fördergebiet liegt und wieder zum Wohnen dienen soll, sanieren. Die Kosten werden auf knapp 29 000 Euro geschätzt.

Der Zuschuss beträgt jeweils zehn Prozent, maximal jedoch 7500 Euro pro Anwesen. Dem Bauherrn stehen also knapp 2900 Euro zu, die der Gemeinderat bei einer Gegenstimme genehmigte.

Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU) fragte in die Runde, ob es denn noch sinnvoll sei, dieses Förderprogramm fortzuführen. 22 Anträge seien seit Beginn gestellt worden, 14 seien noch offen. Das bedeute eine erhebliche finanzielle Belastung der Gemeinde für die Zukunft. Damit allerdings war Gemeinderätin Yvonne Seufert (Bürgerliste) nicht einverstanden und plädierte dafür, das Programm weiterzuführen. Es diene der Innenentwicklung der Gemeinde - "hätten die Leute die Gebäude nicht gekauft, würden sie jetzt leer stehen. Das ist eine Aktion, die in die richtige Richtung geht. Ohne dieses Förderprogramm hätten wir vielleicht 20 Leute, die nicht in Rannungen wohnen würden."

Genauere Richtlinien

Die 3. Bürgermeisterin Bettina Bonengel (CSU/FW) schlug vor, dieses Förderprogramm nicht komplett zu streichen, die Richtlinien aber genauer auszuarbeiten. Gemeinderat Steffen Winterhalter (CSU/FW) ergänzte, die Anträge sollten genauer geprüft und sie müssten unbedingt vor Beginn der Baumaßnahmen gestellt werden. Bei einer Gegenstimme wurde schließlich der Förderantrag genehmigt.