Die Dienststellen der Feuerwehren im Landkreis Forchheim reagieren auf die Auswirkungen des Corona-Virus. Bis auf Weiteres werden die Freiwilligen Feuerwehren nur noch Einsatzdienste leisten, Lehrgänge, Dienstbesprechungen und Versammlungen der Kreisbrandinspektion werden ausgesetzt.

"Was wäre, wenn ein Mitglied der Feuerwehr am Coronavirus erkrankte und unter Quarantäne gestellt würde - und alle Kameraden, die davor mit ihm geübt haben, in der Folge ebenfalls isoliert werden müssten?", fragt Forchheims Kreisbrandrat Oliver Flake. "Oder schlimmer: Wenn ein Teilnehmer einer landkreisweiten Feuerwehrveranstaltung krank würde und gleich mehrere Feuerwehren im Landkreis betroffen und nicht mehr einsatzbereit wären?" Sein Credo: "Die Feuerwehren müssen einsatzfähig bleiben!"

Das Ziel müsse laut Flake lauten, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus in der Feuerwehr zu reduzieren und die Gefahrenabwehr sicherzustellen. "Nachdem der Coronavirus auch in unserem Landkreis voranschreitet und wir die Ressource Feuerwehr als kritische Infrastruktur nicht gefährden möchten, haben wir uns zu den Absagen entschlossen."

Betroffen sind unter anderem die Kommandanten- und Führungskräfteseminare, Truppausbildung, Grund- und Wiederholerlehrgänge für Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Ausbildungen des Lehrgangskataloges der Kreisbrandinspektion Forchheim. Diese Regelung gelte bis auf Weiteres.

Den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Forchheim empfiehlt Kreisbrandrat Flake, den Übungs- und Ausbildungsbetrieb für alle Dienstbereiche der Feuerwehr (Aktive, Jugend und Kinder) sowie sonstige Zusammenkünfte bis auf Weiteres auszusetzen. red