Feta wirft das Handtuch beim TSV Vestenbergsgreuth
Autor: Redaktion
Vestenbergsgreuth, Montag, 06. November 2017
Gezim Feta hat auf die Dauertauchstation seiner Mannschaft in der Kreisklasse 1 ER/PEG reagiert und sein Traineramt beim TSV Vestenbergsgreuth zur Verfügung...
Gezim Feta hat auf die Dauertauchstation seiner Mannschaft in der Kreisklasse 1 ER/PEG reagiert und sein Traineramt beim TSV Vestenbergsgreuth zur Verfügung gestellt. Die Entscheidung traf der 33-Jährige nach dem 1:4 gegen die DJK Erlangen - der sechsten Niederlage in Folge. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt nach dem Rückrundenauftakt bereits zwölf Punkte. "Am Samstag waren wir nur zehn Mann. Irgendwann ist es für mich auch zu viel", sagte der Übungsleiter gegenüber anpfiff.info. Ihm fehlten seit Wochen etliche Akteure, weshalb das Team schon länger nur ein Mal pro Woche trainiere.
Schritt hatte sich angebahnt
Bereits Mitte Oktober erläuterte Feta die Probleme beim TSV: "Für die Leute, die etwas mit dem Verein zu tun haben, ist es leicht zu erklären. Wir haben im Sommer einige wichtige Spieler verloren und wollen das mit der Jugend auffangen. Zu den Abgängen kommen Verletzungen und Abwesenheiten wegen Arbeit oder Schule." Unter anderem Thanasi Chiarelli verließ 'Greuth und heuerte als Spielertrainer beim TSV Neuhaus in der A-Klasse an. Lediglich zwei Mal verließ Vestenbergsgreuth bislang als Sieger den Platz. Feta, der die Mannschaft zu Beginn der vergangenen Saison übernommen hatte, geht aber nicht im Streit. "Ich bedanke mich beim Verein und allen Verantwortlichen. Jeder kennt die schwierige Situation, alle haben mich hervorragend unterstützt. Ich habe mich nach dem Spiel von der Mannschaft verabschiedet", sagte der 33-Jährige, der zuvor die SpVgg Etzelskirchen gecoacht hat.
Wie es in 'Greuth auf der Trainerposition weitergeht, ist noch offen. Die Verantwortlichen des Vereins wollten sich gegenüber anpfiff.info nicht äußern. Für Feta heißt es jetzt erst einmal den Kopf frei kriegen, anschließend werde er sich Gedanken machen. "Ich muss das auch erst einmal sacken lassen. Dann schaue ich natürlich nach vorne und wenn sich etwas ergibt, werde ich sicherlich weiter meinem Hobby Fußball nachgehen", erklärte der Übungsleiter. mis