Michael Busch Workshops, eine Fotoausstellung, Multivisionsshows, eine Fotomesse - die Angebotsliste ist lang, die Stefan Müller vorstellt. Der Initiator freut sich bereits jetzt auf das Fernblick-Festival 2020 in Herzogenaurach. "Die Geschichte und das Herzblut der Fotografie und der Fotografen wollen wir transportieren, aber auch die Möglichkeit die Produkte mal kennenzulernen." Das zweite Festival dieser Art startet am Freitag, 6. März und geht bis zum Sonntag.

"Das ganze steht unter dem Motto Nepal", erklärt der Organisator und freut sich, dass er Alberto Parmigiani gewinnen konnte, um das Rahmenprogramm zu begleiten. Parmigiani ist seit Jahren mit dem Projekt "Son of Light - Helping Hands for Children" in Nepal unterwegs.

Die Erfahrungen des letzten Festivals aus dem Jahr 2018 geben ein wenig Vorgeschmack auf das, was da kommen wird. "Mit mehr als 1000 Besuchern war es ein voller Erfolg." Müller erklärt: "Das Festival in diesem Jahr kommt noch größer und spektakulärer daher. Live Multivisionsshows, Foto-Workshops und die Fotomesse warten auf diejenigen, die Interesse an neuester Kameratechnik und schönen Bildern haben." Angesprochen werden im Grunde alle, fügt er hinzu. "Die Familie mit drei Kindern ist ebenso angesprochen, wie alle die kreativ arbeiten wollen."

Lernen in Workshops

Offizielle Eröffnung ist am Samstag durch Bürgermeister German Hacker um 13 Uhr. Dann gibt es Preise für die Gewinner des Fotowettbewerbes, der im Vorfeld des Festivals zum Thema "Heimat" stattgefunden hat. Im Messebereich finden sich 16 Hersteller und Marken rund um die Fotografie und zwei Reisespezialisten. Im Mittelpunkt stehe natürlich auch das Ausprobieren.

Die Workshopanzahl wurde zum Vorjahr verdoppelt. 14 Angebote vom Kursangebot zu Lightroom, Architekturfotografie, den Geheimnissen der Blauen Stunde, aber auch der Kameratechnik für Einsteiger und Fortgeschrittene sollen die Fotofreunde fordern und fördern.

Freunde des schönen Bildes

"Multivision ist mehr als eine Diaschau", erklärt Müller die Angebote für Freunde des schönen Bildes. Denn es seien die Sprecher dabei, die eben nicht nur die Bilder sprechen lassen, sondern auch Geschichten erzählen. Da ist der Fotograf Sven Meure dabei, der die Artenvielfalt von Tieren in Großstädten vorstellt. Aber auch Dieter Glogowski, der unter dem Titel "Nepal Acht - der Weg hat ein Ziel" dem Motto des Festivals gerecht wird.