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Fahrt nach Großbardorf ein Abenteuer


Autor: Redaktion

Wildensorg, Mittwoch, 04. Juli 2018

Die zweite Qualifikationsrunde des Verbandspokals war Endstation für die Fußballer der DJK Don Bosco Bamberg. Wie gemeldet, unterlagen sie beim Bayernliga-Konkurrenten TSV Großbardorf mit 0:2 (0:2). D...


Die zweite Qualifikationsrunde des Verbandspokals war Endstation für die Fußballer der DJK Don Bosco Bamberg. Wie gemeldet, unterlagen sie beim Bayernliga-Konkurrenten TSV Großbardorf mit 0:2 (0:2).
Die Frage vor diesem Totopokalspiel war, ob nach einem Wolkenbruch überhaupt gespielt werden kann. Die erste Antwort lautete Nein, die Gäste wurden darüber informiert und kehrten folglich auf halber Strecke um. Dann aber entschieden Schiedsrichter Alexander Arnold und die Verantwortlichen der Bardorfer, dass auf dem Nebenplatz doch gespielt werden könne. Die Bamberger machten sich also wieder in Richtung Großbardorf auf und das Match begann mit gut 30-minütiger Verspätung.
Die TSV-Mannschaft von Trainer Andre Betz schlug sofort ein enorm hohes Tempo an, ging aggressiv in die Zweikämpfe und zeigte sehenswerte Kombinationen. Zwangsläufig früh fiel gegen die noch nicht sortierten Wildensorger auch der Führungstreffer. Die Gäste waren nur mit ihrer Bezirksligatruppe angetreten. "Es war kein einziger Stammspieler der Bayernligamannschaft dabei", sagte DJK-Trainer Daniel Hollet.
Bereits nach vier Minuten hieß es 1:0 für die "Grabfeld-Gallier" nach dem ersten gelungenen Angriff über die linke Außenbahn. Ein herrlicher Diagonalball von Björn Schönwiesner landete genau bei Moritz Heusinger, der mit Dominik Zehe Doppelpass spielte. Heusingers genaue Eingabe drückte Florian Dietz im Fallen über die Linie.
Druckvoll meist über die Außenpositionen agierten die Platzherren weiter, kamen auch zu weiteren Möglichkeiten und erhöhten nach 27 Minuten auf 2:0. Nach einer Zehe-Ecke stieg Torjäger Simon Snaschel am höchsten und köpfte unhaltbar ein.
Nach der Pause schaltete der TSV zurück und verwaltete das Ergebnis. Die Gäste hatten überhaupt nur eine einzige Torchance durch Simon Allgaier, der allein vor TSV-Schlussmann Julian Schneider auftauchte, aber an diesem scheiterte.
"Die zweite Halbzeit war sicher die schwächere, aber meine Mannschaft hatte das Match immer in der Hand. Mit der Leistung vor dem Wechsel bin ich sehr zufrieden", urteilte Betz über die 90 Minuten, nach deren Beendigung seine Mannschaft sicher die nächste Runde wie gefordert erreicht hatte. Aber auch sein Gegenüber zeigte sich mit dem Auftreten seiner Elf zufrieden. "Mein Team hat sich gut verkauft und vor allem nach der Pause ein gutes Spiel gezeigt. Da hat man keinen Unterschied mehr gesehen. Wir können erhobenen Hauptes nach Bamberg zurückfahren", so Hollet mad
DJK Don Bosco Bamberg: Kraus - Goll, van Dun, Braun, Friedrich - Thomann, Dauer - Haaf (58. Zhgenti), Allgaier, Schmauser (83. Först) - Winkler (46. Straub) / SR: Arnold (Waldberg) / Zuschauer: 100 / Tore: 1:0 Dietz (4.), 2:0 Snaschel (27.)