Der 9. Rhöner Wurstmarkt findet am 13./14. Oktober von 10 bis 18 Uhr in Ostheim v. d. Rhön statt. Neben Verkostung, Verkauf und Vorführungen sorgen Livemusik, Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag für Unterhaltung bei Groß und Klein. Der Ein-tritt kostet pro Tag drei Euro, für beide Tage fünf Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Mehr unter www.rhoener-wurstmarkt.de. Auskünfte unter Tel.: 09777/18 50.

In diesem Jahr fordert ein Wettbewerb um die beste grobe Rhöner Hausmacher-Leberwurst den Ehrgeiz der Metzger heraus. Zum dritten Mal sind sie eingeladen, sich mit ihren besten Produkten der Konkurrenz zu stellen, diesmal eine Kostprobe ihrer groben Leberwurst für die Bewertung durch eine fachkundige Jury bereitzustellen.

Erneut sind die Besucher aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Am Stand von Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken (Rathaussaal) können die Geschmacksproben der Metzger verkostet und bewertet werden, solange der Vorrat reicht.

Prämierung am Sonntag

Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, setzt sich die Jury aus verschiedensten Branchen zusammen. Die beste grobe Rhöner Hausmacher-Leberwurst wird am Wurstmarkt-Sonntag um 11 Uhr vor dem Rathaus gekürt. Auch die Publikumsentscheidung wird dann bekanntgegeben. So haben die Besucher noch Gelegenheit, sich selbst von der Qualität des prämierten Produkts zu überzeugen.

Die grobe Leberwurst ist eine typische fränkische Wurstspezialität. Die Herstellung erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Die Hausmacher-Leberwurst ist eine Kochwurst, d.h. sie wird aus gekochtem Fleisch und Fett hergestellt. Das Fleisch wird schlachtwarm gekocht; die Leber muss frisch sein, wird aber roh verarbeitet. Der Leberanteil bestimmt die Qualitätsstufe. Wichtig ist, dass die Leberwurst nur gewolft sein darf, es darf kein Feinbrätanteil untergemischt werden. red