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Erster Pop Up Store eröffnet


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Bad Kissingen, Montag, 07. November 2022

Der erste geförderte Pop Up Store in der Innenstadt hat offiziell eröffnet. Wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt, handelt es sich dabei um das bereits in der Fußgängerzone ansässige...
Gaby Paul


Der erste geförderte Pop Up Store in der Innenstadt hat offiziell eröffnet. Wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt, handelt es sich dabei um das bereits in der Fußgängerzone ansässige Geschäft Antiques & Decoratives in der Kirchgasse 11. Durch das Förderprogramm "Innenstädte beleben" hat das Unternehmen seine Räume erweitert.

"Für insgesamt zwölf Monate kann die Betreiberin Gaby Paul nun den Pop Up Store nutzen, um größere restaurierte, ausgefallene Möbelstücke und Unikate an den Mann und die Frau zu bringen", heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

In der Kirchgasse 11 war bis Mitte des Jahres nahezu 20 Jahre das Architektenbüro Wogebau ansässig.Neben dem nun eröffneten Pop Up Store in der Kirchgasse werden in den nächsten Wochen und Monaten weitere leerstehende Ladenlokale durch das Förderprogramm neu genutzt werden, kündigt die Stadt an.

Zudem ist in der Fußgängerzone für das Frühjahr 2023 eine Galerie der Künstlergruppe ART97688 geplant, in deren Räumlichkeiten auch ein Coworking-Space integriert werden soll. Bei einem Coworking-Space handelt es sich um Büroarbeitsplätze, die Selbstständige und Freiberufler stunden- oder tageweise mieten. Wo Galerie und Co-Working-Space angedacht sind, ist der Mitteilung nicht zu entnehmen.

Das Förderprogramm "Sonderfonds: Innenstädte beleben" des Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wurde aufgrund der Pandemie aufgelegt. Bad Kissingen hat eine Förderzusage über 75.000 Euro erhalten, der städtische Anteil liegt bei 15.000 Euro. Das Förderprogramm will leerstehende Läden wieder beleben. Zudem sollen die Aufenthaltsqualität und die Angebotsvielfalt in der Innenstadt erhöht werden. Das Rathaus kann nun im Zuge dessen leerstehende Ladenflächen anmieten und vergünstigt weitervermieten. Im besten Fall ist das jeweilige Geschäftsmodell so erfolgreich, dass der Betreiber des jeweiligen Pop Up Stores nach der Förderung sein Geschäft in den Räumen als regulärer Mieter weiterführt. red