"Wenn es keine Zeitzeug*innen mehr gibt... - Entwicklungen in der Erinnerungskultur": Darüber referiert Burkhard Hose am Donnerstag, 7. April um 20 Uhr im Rahmen der jüdischen Kulturtage in der Stadtbibliothek Hammelburg.Beginn ist um 20 Uhr.

Das Gedenken an die Opfer der Shoa wandelt sich derzeit grundlegend. Nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen können auf Veranstaltungen von dem sprechen, was sie selbst erlebt und überlebt haben. Damit geht ein wesentlicher Teil der Erinnerungsarbeit verloren: Die unmittelbare menschliche Begegnung mit Überlebenden der Shoa. Neue Formen des Gedenkens entwickeln sich. Dazu gehört unter anderem das Projekt "DenkOrt Deportationen" in Würzburg und Unterfranken, aber auch Begegnungen mit der zweiten und dritten Generation nach der Shoa.

Der Vortrag von Burkhard Hose in der Stadtbibliothek Hammelburg gibt einen Einblick in neue Ansätze und konkrete Erfahrungen einer sich wandelnden Erinnerungskultur, heißt es in der Mitteilung der Stadtbibliothek weiter. Burkhard Hose, in Hammelburg geborener Theologe, ist Studentenpfarrer in Würzburg und katholischer Vorstand der Würzburger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Die Zugangsregeln zur Veranstaltung in der Stadtbibliothek richten sich nach den geltenden Corona-Maßnahmen am Tag der Veranstaltung. Infos gibt es unter www.bibliothek-hammelburg.de. red