Philipp Bauernschubert

Thundorf — Die technische Ausstattung des Bürgermeisterbüros im Rathaus Thundorf ist veraltet. Deshalb hat Judith Dekant bei der Firma Pc-Boot ein Angebot eingeholt. Es ergab Kosten in Höhe von 3720 Euro. Nicht mit eingerechnet sind die Kosten für die Installationsarbeiten. Diese werden nach Stunden abgerechnet.

Des Weiteren fallen für das "Microsoft-365 Business Standard Paket" und die E-Mailarchivierung zukünftig monatliche Kosten an. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung nun, die Firma Pc-Boot, im Verbund mit der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach, mit der Lieferung und Installation zu beauftragen.

Die Sanierung des Rathaussaales schreitet voran. Nachdem der Boden verlegt ist, folgt jetzt der Einbau der Türen, sodass dann nur noch die Möbel und Einrichtungsgegenstände fehlen. Darüber wurde in der Sitzung diskutiert und beraten. Eine Entscheidung wurde allerdings vertagt.

In den Allianzgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach sollen neue Informationstafeln installiert werden. Die Kosten für die Erstellung betragen inklusive Gestell knapp 1540 Euro netto pro Tafel.

In Thundorf soll eine vorhandene Tafel genutzt werden, mit einer neuen Folie und dem neuen Text, samt Bilder zum Preis von 625 Euro überzogen werden. In Rothhausen ist eine neue Tafel vorgesehen. Auch die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde müssen noch eingearbeitet werden.

Joachim Först vom Büro Först Consult aus Würzburg erläuterte die Bayerische Gigabit-Richtlinie. Sie ermöglicht eine flächendeckende Förderung von Gigabitfähigen Anschlüssen. Von dieser Förderung profitieren private (weniger als 100 Mbit/s) und gewerbliche Nutzer (weniger als 200 Mbit/s). Der Freistaat Bayern fördert künftig nur noch Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude.

Zunächst gibt es eine Markterkundung. Daraus ergeben sich die förderfähigen Adressen, die in Ausbaugebieten zusammengeführt werden. Diese Ausbaugebiete können dann in die Förderung aufgenommen werden. Der Gemeinderat beschloss, an der Bayerischen Gigabit-Richtlinie in der kommunalen Zusammenarbeit teilzunehmen.

Der Gemeinderat beschloss außerdem, sich im Rahmen einer Bündelausschreibung für 100 Prozent Ökostrom ohne Neuanlagenquote zu entscheiden. Die leistungsgemessenen Anlagen, die Straßenbeleuchtungsanlagen und die Heizanlagen sollen in einem jeweiligen Spezial-Los extra ausgeschrieben werden.

Dem Geschäftsbericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes 2003 ist zu entnehmen, dass bei der Festlegung des kalkulatorischen Zinssatzes die örtlichen Verhältnisse zu berücksichtigen sind. Aufgrund der momentanen "Niedrigzinsphase" werden die ermittelten kalkulatorischen Zinssätze von der Kämmerei fortlaufend überprüft. Nach Rücksprache mit dem Kommunalbüro Schulte und Röder richtet sich dieser Zinssatz nach dem langjährigen Mittel auf dem Kapitalmarkt, nämlich auf einen Zeitraum von 20 bis 25 Jahren. Dieser beträgt laut Auskunft des Büros derzeit drei Prozent. Es wurde in der Sitzung daher vorgeschlagen, den Zinssatz zur Berechnung der kalkulatorischen Zinsen für die kostenrechnenden Einrichtungen ab dem Vermögensrechnungsjahr 2020 auf drei Prozent (bisher 3,25 ) zu senken. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat zu.

Wie in der Sitzung vom 28. Januar beschlossen, wurden für die Anschaffung eines Zapfwellen-Generators zur Notstromversorgung drei Angebote eingeholt. Das günstigste kam von der Firma Ideas aus Thundorf und betrug rund 14 000 Euro brutto. Nach eingehender Diskussion über eine eventuelle Erhöhung des Wasserpreises bei der Anschaffung und die Frage der Reaktion im Gebrauchsfall durch das Bayern-Werk AG, einigte man sich darauf, den Tagesordnungspunkt zu verschieben, um weitere Möglichkeiten ausloten zu können.Vielleicht ist eine Ausleihe günstiger.