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Ein Wanderer trifft den Glauben


Autor: Redaktion

Höchstadt a. d. Aisch, Freitag, 11. Mai 2018

Beim Gottesdienst der südlichen Gemeinden des Dekanats Bamberg ging es um den Sinn des Himmelfahrtstags.
Pfarrerin Angelika Steinbauer und Pfarrer Friedrich Schäfer diskutierten im Rollenspiel als Gottesdienstbesucherin und Vatertagswanderer über den Sinn des Himmelfahrtstags. Foto: Norbert Bechstein


Ein Vatertagswanderer, gespielt von Pfarrer Friedrich Schäfer, und eine Gottesdienstbesucherin, gespielt von Pfarrerin Angelika Steinbauer, bei der Diskussion um den Sinn des Himmelfahrtstags standen im Mittelpunkt des diesjährigen Rollenspieles beim Himmelfahrtsgottesdienst der südlichen Gemeinden vom Dekanat Bamberg. Dieses Jahr fand der Gottesdienst auf der Gemeindewiese hinter der Christuskirche in Höchstadt statt, teilt Pressebeauftragter Norbert Bechstein mit.
In die Diskussionen um den Glauben mischten sich noch weitere Akteure ein: Pfarrerin Miriam Elsel mit einem Hinweis auf das Gebet, Pfarrer Andreas Steinbauer mit der Erwähnung des Liederschatzes, Pfarrer Gottfried Schlee mit der Bedeutung der Gemeinschaft, Pfarrer Eckard Mattke mit dem Lesen der Bibel und zum Schluss noch Pfarrerin Angelika Steinbauer mit der Bedeutung der Musik. Die "Glaubenserläuterer" übergaben dem Wanderer jeweils einen dünnen Strohhalm als Symbol für einen Bestandteil des Glaubens. Der Wanderer konnte mithilfe des gesammelten Strohhalmbündels doch noch davon überzeugt werden, dass der Glaube stark und kraftvoll sein kann, denn das Bündel der Strohhalme konnte er nicht zerbrechen.


Einzigartiger Posaunenchor

Es waren Christen aus Höchstadt, Lonnerstadt, Mühlhausen, Wachenroth, Pommersfelden, Steppach, Limbach und aus Hirschaid gekommen Ein besonderer Gast war Pastor Majola Pallangyo, Schulleiter aus Meru, dem Partnerdekanat in Tansania. Der große und imposante Posaunenchor, gebildet von Bläsern aus den beteiligten Gemeinden und dirigiert von Gabriel Konjaev, gestaltete den musikalischen Rahmen für den Gottesdienst unter freiem Himmel. Das bis zum Nachmittag herrliche Wetter, die wunderbar stimmige Umgebung der Christuskirche und der abwechslungsreiche Ablauf trugen laut Bechstein dazu bei, dass sich alle Anwesenden bei diesem Himmelfahrtsgottesdienst sichtlich wohlgefühlt haben. red