Ein Jubilar mit klasse Perspektiven
Autor: Rudolf Hein
Ebern, Sonntag, 21. Juli 2019
Mit einem gelungenen Festabend und einem gut besuchten Schulfest wurde in Ebern das Gründungsfest des Gymnasiums begangen.
Am Samstag gab es ein buntes Treiben auf dem Sportgelände und in den Außenanlagen des Friedrich-Rückert-Gymnasiums. Bei schweißtreibendem Sommerwetter feierte die Schulfamilie mit zahlreichen Ehemaligen ein gelungenes 50. Gründungsfest der Schule.
Am Freitag bereits leitete ein Festakt in der Aula des Friedrich-Rückert-Gymnasiums die Festlichkeiten ein. 41 Jahrgänge haben hier bisher ihre gymnasiale Laufbahn abgeschlossen, unter vielen anderen Landrat Wilhelm Schneider im Jahr 1978 und der Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag Steffen Vogel, 15 Jahre später.
Der heutige Schulleiter Martin Pöhner begrüßte in der nicht ganz voll besetzten Aula neben dem gegenwärtigen Kollegium auch viele ehemalige Lehrkräfte und Schüler. Er freute sich, dass die Schule sich trotz der schon angelaufenen Bauarbeiten auch in Zukunft weiterentwickelt. Im September wird der 50. Jahrgang eingeschult, mit an die 100 Schülern werde er in beeindruckender Stärke antreten.
In ihren Grußworten ließen der Landrat und die Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Unterfranken, Monika Zeyer-Müller, die bewegte Geschichte der "Vollanstalt" von den ersten Anfängen in der Realschule bis hin zu einer bestens funktionierenden Bildungseinrichtung, die "total lebt und sich bewegt", Revue passieren.
Der Schüler und "Hausfotograf" Martin Würstlein (9b) präsentierte das neue Video zum Schulsong, das die Film-Arbeitsgruppe anlässlich der Feier frisch produziert hat, mit beeindruckenden Aufnahmen aus dem Schulleben und starken Luftaufnahmen des Gebäudes.
Schülersprecherin Pauline Behnke (10b) moderierte eine Gesprächsrunde mit Lehrer- und Schülergeschichten, in der Karl-Heinz Krebs erzählte, wie er im Jahre 1972 seinen Dienst im gerade neu erbauten Schulgebäude antrat. Er erinnerte sich daran, dass schon 1989 die erste Sanierungssitzung anberaumt wurde, weil es hereinregnete.
Jörg Röder schwelgte in Erinnerungen an mehr als 45 jahre mit Skikursen auf dem Mooshof und hatte auch amüsante statistische Daten parat: Wilhelm Schneider war auf den schnellen Brettern damals der elfte von 32 Startern, Steffen Vogel brachte es sogar auf Platz sieben von 32.